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Grand Canyon Park nach Shutdown wieder geöffnet

In den letzten Wochen erregten die USA großes Aufsehen auf der ganzen Welt. Der Grund dafür war die Haushaltskrise mit dem daraus resultierenden Verwaltungsstreit (Shutdown), bei dem sämtliche Nationalparks und Sehenswürdigkeiten sowie öffentliche Einrichtungen geschlossen werden mussten. Für unzählige USA-Urlauber und Route 66 Touristen platzte damit ein Lebenstraum. Viele Menschen sparen lange dafür, um wenigstens einmal im Leben einen der zahlreichen Nationalparks in den USA oder weltbekannte Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können. Umso größer war die Enttäuschung, als urplötzlich die Nachricht verkündet wurde, all diese Attraktionen auf vorerst unbestimmte Zeit zu schließen. Wer unglücklicherweise genau zu der Zeit seinen Urlaub in einem der Bundesstaaten verbrachte oder eine Route 66 Reise unternahm, hatte leider Pech. Der Urlaub musste in einigen Fällen vorzeitig abgebrochen werden oder bereits gebuchte Eintrittskarten verfielen. Doch am Wochenende kam schließlich die erleichternde Nachricht, dass sich die Bundesstaaten nun selbst um die Finanzierung kümmern würden. Der Grand Canyon National Park in Arizona öffnete am Samstag wieder seine Pforten, nachdem sich der Bundesstaat bereit erklärte, vorerst zumindest für eine Woche die laufenden Kosten zu übernehmen. Dennoch ist dies nur die Ausnahme und nicht die Regel, denn viele andere Nationalparks in Arizona, wie beispielsweise der Petrified Forest National Park, bleiben weiterhin geschlossen. Der US National Park Service erlaubte einigen Bundesstaaten die Nationalparks wieder zu öffnen, aber nur unter der Voraussetzung, dass diese auch selbst die Kosten übernehmen würden. Da die einzelnen Staaten jedoch unmöglich selbst die Kosten für alle Attraktionen tragen können, müssen wohl oder übel eine Vielzahl bekannter Sehenswürdigkeiten und Route 66 Wahrzeichen, wie beispielsweise Gateway Arch in St. Louis, geschlossen bleiben. Man kann nun nur hoffen, dass der Haushaltsstreit möglichst bald zu Ende geht, damit Urlauber ihre Route 66 Reise und ihren Aufenthalt in den USA doch noch unbeschwert genießen können.

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