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Unterwegs auf der Legendären Route66

Die Vereinigten Staaten sind im wahrsten Sinne des Wortes ein echtes Autofahrerland. Selbstverständlich kann man in den Ballungszentren gut und gerne auf ein Mietfahrzeug verzichten, da sich hier die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln besser anbietet. Doch außerhalb dieser Gebiete macht das Fahren wirklich Spaß und Touristen werden überrascht sein, wie entspannend und stressfrei man auf amerikanischen Straßen unterwegs sein kann. Natürlich bilden große Innenstädte eine Ausnahme; da fühlt man sich schnell wieder heimisch, denn Hektik ist dann vorherrschend. Ein Grund für das angenehme Fahren in den USA ist bestimmt die Rücksichtnahme, die im amerikanischen Straßenverkehr oberstes Gebot hat.

Die Verkehrsschilder und Verkehrsregeln in den USA ähneln sich denen in Deutschland. Somit findet man sich eigentlich schnell im amerikanischen Straßenverkehr zurecht. Wie auch in Deutschland, achtet die amerikanische Polizei genauestens auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrssünder werden unverzüglich und ohne Gnade zur Rechenschaft gezogen und müssen teilweise hohe Strafen für ihr Vergehen zahlen. Man sollte sich zudem auch merken, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Interstates 65 mph (105 km/h) beträgt. Innerorts fährt man meistens nur 25 bis 35 mph, an Schulen sogar nur 15 mph. Auf Fernstraßen ist die Geschwindigkeit meistens auf 55 bis 75 mph beschränkt. Dennoch sollte man sich wie hierzulande an die Beschilderung halten. Sollte es wirklich soweit kommen, dass man in eine Polizeikontrolle gerät, gilt es, sich ruhig zu verhalten, einfach rechts ran zu fahren, das Fenster herunter zu lassen, die Hände am Lenkrad zu behalten und keinesfalls auszusteigen. Der Polizist wird dann das Nummernschild überprüfen und den Fahrer nach den Papieren fragen. Alkoholisiert ein Fahrzeug zu führen, ist ein ernst zu nehmender Delikt, der hart geahndet wird. Grundsätzlich beträgt die Promillegrenze 0,8 in den meisten Bundesstaaten, in einigen wenigen sogar 1,0.

Besonders entspannt kann man auf den amerikanischen Autobahnen fahren, da die Fahrspuren erheblich breiter sind als bei uns. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch beim Fahrbahnwechsel, denn in den USA darf üblicherweise auch rechts überholt werden (außer in Oklahoma, Nebraska, Tennessee und North Dakota). Auch das Tanken erweist sich als relativ unkompliziert, denn die Bezahlung mit Kreditkarte kann direkt an der Zapfsäule erfolgen. Das Zahlen an der Kasse ist ebenfalls möglich. Zu beachten ist allerdings, dass man an der Kasse den Betrag bereits vorab zu zahlen hat. Man muss sich außerdem darauf einstellen, dass in den USA Gallonen anstatt Liter als Maß genommen werden. Eine Gallone entspricht ungefähr 3,79 Liter. Die Spritpreise variieren je nach Region. Für Normalbenzin zahlt man beispielsweise zwischen 2,60 € bis 3,30 € je Gallone, wobei die Benzinpreise in Kalifornien erfahrungsgemäß am höchsten und in New Mexico und Missouri relativ niedrig sind. Tankstellen sind in den USA flächendeckend verfügbar, doch ist es ratsam vorausschauend zu tanken, falls man sich in einsame Gegenden begibt, wo Tankstellen eher rar sind. In einigen Bundesstaaten, wie beispielsweise Kalifornien, wird das Liegenbleiben mit einem leeren Tank sogar als Verkehrsdelikt gehandelt. Welchen Sprit der Mietwagen benötigt, kann man beim Vermieter erfragen, häufig ist „Regular Unleaded“ die geläufigste Benzinsorte für Mietwagen.

Natürlich ist es auch in den USA notwendig einen Ansprechpartner im Falle einer Panne zu haben. Hierbei ist besonders der Automobilclub American Automobile Association zu empfehlen, von dem ADAC Plus Mitglieder Leistungen in Anspruch nehmen können. Hat man mit seinem Mietwagen jedoch einen Unfall, ist es ratsam zuerst die jeweilige Autovermietung  umgehend zu kontaktieren.

In der Regel akzeptiert man in den USA den europäischen Führerschein. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man lieber den internationalen Führerschein zusätzlich zum europäischen Führerschein mit sich führen (gilt u. a. für Deutsche, Österreicher und Schweizer). Diesen kann man sich bei der zuständigen Behörde ausstellen lassen. Eine Alternative zum internationalen Führerschein, ist eine Übersetzung des eigenen Ausweises, die man bei Automobilclubs erhalten kann.

Sicherlich ist es auch interessant zu wissen, dass man an einer roten Ampel rechts abbiegen darf. Dennoch gilt sie wie ein Stoppschild: erst anhalten, sodass die Räder zum völligen Stillstand kommen und dann erst weiterfahren. Zu beachten ist allerdings, dass man nicht an der roten Ampel abbiegen darf, wenn ein zusätzliches Verkehrsschild mit dem Aufdruck „no turn on red“ angebracht ist. Ein weiteres wichtiges Verkehrsschild, ist das Stoppschild mit dem Zusatz „4-WAY“. Dies bedeutet, dass alle Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung stoppen müssen. Das Prinzip ist ungewöhnlich aber einfach: wer als erster anhält, darf zuerst weiterfahren und so geht es der Reihenfolge nach.

Regeln gibt es überall und wenn man sich an diese hält, dann hat man auch in den USA Freude beim Fahren und Erkunden der Straßen und insbesondere der Route 66.

 

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