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1. und 2. Tag: Chicago, Illinois

Herzlich Willkommen in Chicago! Check-In im Hotel und Beginn des Abenteuers. Das glanzvolle Chicago hat einige Attraktionen zu bieten, dazu zählen der Navy Pier (ein unangefochtenes Reiseziel im mittleren Westen), die Uferpromenade, das Riesenrad. Man erlebt neben Musik, Kunst, Landschaftsgestaltung und schöner Architektur auch die riesige Cloud Gate Skulptur. Egal aus welcher Perspektive man Chicago betrachtet, ob man nun die erstaunlichen architektonischen Werke während einer geführten Tour erkundet (zu Fuß oder während einer Bootsfahrt auf dem Chicago River oder im Sightseeing-Bus) oder ob man Chicago aus der Vogelperspektive vom 103. Stock des Sears Tower Skydeck und dem 94. Stock des Hancock Observatory beobachtet – die Stadt sieht einfach toll aus. Die Seeuferwege sind nur ein Grund, weshalb Chicago eine der wunderschönsten Städte ist.

Zwei Übernachtungen in Chicago.

3. Tag: Springfield, Illinois (344 Km)

Beginn des Roadtrips mit einem Frühstück bei Lou Mitchell’s in der Innenstadt Chicagos, das seit 1923 existiert und einfach zur Route 66 gehört. Danach geht es weiter zum Jackson Boulevard am Lake Shore Drive, dem offiziellen Startpunkt der Route 66. Die Fahrt geht weiter zur Vorstadt Joliet, wo ein Zwischenstopp im Route 66 Welcome Center und dem Joliet Area Historical Museum geplant ist. Mittagessen im Dell Rhea’s Chicken Basket in Willowbrook, ein Route 66 Favorit seit den 1940ern. Die Fahrt wird fortgesetzt nach Wilmington, um den berühmten Gemini Giant zu sehen, einen 28-Fuß großen Astronaut, der sich vor dem "Launching Pad Drive-In" befindet. Weiter geht es zur historischen Odell Station. Der nächste Stop ist Dixie Trucker’s Home in McLean, ein Restaurant mit Tankstelle, welches der Sitz des Route 66 Vereins der Illinois Hall of Fame ist. Man sollte es nicht versäumen, in Springfields nostalgischen "Cozy Dog Drive-In" einen Happen zu essen. Im Shea’s Gas Station Museum in Springfield erfährt man interessante Geschichten über die Route 66 vom Inhaber Bill Shea.

Eine Übernachtung in Springfield.

4. Tag: Springfield, Missouri (521 Km)

Mittagessen im Ariston Café in Litchfield, dass komplett im Stil der 1920er eingerichtet ist. Henry’s Rabbit Ranch, ein Nachbau einer Vintage Gas Station, bietet eine Ausstellung mit Route 66-Erinnerungsstücken. In Madison kann man die Old Chain of Rocks Bridge aus dem Jahre 1929 besichtigen, die über den Mississippi River führt und die längste Fußgängerbrücke weltweit ist.

Eine Übernachtung in Springfield.

5. Tag: Oklahoma City, Oklahoma (472 Km)

Das Hochland der Ozarks im Süden Missouris, welche die Route 66 auf ihrer 300-Meilen Strecke zwischen Illinois und Kansas durchquert, sind die einzigen bedeutenden Berge die östlich von Arizona überquert werden. Diese Hochebene ist sichtbar dynamischer als das weite Flachland von Illinois und den Great Plains. Der Highway I-44 hat die Route 66 zum Großteil ersetzt, viele Schilder des legendären Highways zeigen den ursprünglichen Straßenverlauf und die verbliebenen Teilstrecken und jede Ausfahrt bringt den Route 66-Reisenden der Mother Road ein Stück näher. In Missouri befindet sich auch eine der großartigsten Touristenattraktionen der Route 66 – die Meramec Caverns eine umfangreiche Gruppe an Tropfsteinhöhlen, die eine der besten unterirdischen Führungen ist, die man sich vorstellen kann. Das kürzeste aber am besten ausgeschilderte Stück der Route 66 auf der 14 Meilen langen Strecke durch die südöstliche Ecke von Kansas.

Eine Übernachtung in Oklahoma City.

6. Tag: Amarillo, Texas (440 Km)

Heute geht die Fahrt nach Amarillo. Abgesehen von den College Footballteams, rühmt sich Oklahoma nicht damit das Beste im Land zu sein, doch was die Route 66 betrifft, ist dieser Staat definitiv die Nummer 1. In Texas kann man auf den meisten alten Strecken der Route 66 fahren, als in irgendeinen anderen Staat und somit ist Texas definitiv ein Mekka für Fans der Old Road. Bekannt als Panhandle, weil dieser Teil von Texas am weitesten in Richtung Norden herausragt, führt die Route 66 hier durch 200 Meilen flaches Land. Das Wirtschaftszentrum des Texas Panhandle, Amarillo, entstand als Fort Worth und Denver City Railway 1887 begonnen haben Gleise zu verlegen, eine Zeit in der die Rancher begannen ihr Vieh auf dem grasgesprenkelten Flachland weiden zu lassen. Als die Stadt formal integriert wurde, erhielt sie ihren Namen nach dem nahegelegenen See (Amarillo bedeutet literarisch „yellow“  und bildlich „wild horse“). Nach mehr als einem Jahrzehnt, führte die Verbindung zwischen dem Weideland und der Eisenbahn zur Entstehung von Amarillos Beinamen „Vieh-Hauptstadt“. Heute kann man sagen, dass die Stadt „nach Geld stinkt“.

Eine Übernachtung in Amarillo.

7. und 8. Tag: Albuquerque, New Mexico (480 Km)

Die alte Route 66 wurde auf den meisten Strecken durch Texas durch den Highway I-40 ersetzt, so auch in der Stadt Amarillo, die alte US 66 überlebte als eine Haupteinnahmequelle, die Straße ist gesäumt von Überresten der ehemaligen Unternehmen. Folgt man der Route 66 weiter durch New Mexico, erhält man einen genaueren Eindruck vom „Land of Enchantment“ (Land der Verzauberung), so wie sich der Staat selbst nennt. Die vielen Orte und Geisterstädte entlang der I-40, die mehr oder weniger zur Blütezeit der Route 66 erbaut wurden, stehen noch immer. In Albuquerque führt die Route 66 durch das Zentrum von Albuquerque, der weitläufigen Sun Belt City.

Zwei Übernachtungen in Albuquerque.

9. Tag: Flagstaff, Arizona (541 Km)

Im Westen New Mexicos gibt es das meiste zu sehen und hier findet man auch die interessantesten Landschaften, mit Sandsteintafelbergen die sich im Vordergrund erheben und mit Kiefernwäldern bedeckten Bergen in der Ferne. Parallel zur Santa Fe Railroad, gelangt man über ein paar Umwege zum Herzen dieser Region mit dem Inscription Rock und Chaco Canyon und anderen unvergesslichen Stationen auf dem Weg. An der Grenze von New Mexico, begrüßt Arizona die in Richtung Westen Reisenden. Die hiesigen Souvenirläden sind vielleicht nicht so schön anzusehen, doch die Route 66 die hier und nach Osten in Richtung New Mexico entlang geht, ist wahrhaft spektakulär, denn sie führt an roten Felsen vorbei. Man sollte unbedingt einen Stopp im Petrified Forest National Park einlegen. Östlich von Flagstaff befindet sich das Walnut Canyon National Monument, mit den am einfachsten zugänglichen von mehreren Hundert Felsenbehausungen im gesamten Südwesten der Vereinigten Staaten.

Eine Übernachtung in Flagstaff.

10. und 11. Tag: Grand Canyon, Arizona (121 Km)

Vom östlichen Ende von Williams aus, führt der Highway 64 etwa 60 Meilen nach Norden zu einem der Naturwunder dieser Welt, dem Grand Canyon am Colorado River.

Fortsetzung Grand Canyon, Arizona
200 Meilen lang, 1 Meile tief und an manchen Stellen 5 bis 15 Meilen breit, trotzt der Grand Canyon jeder Beschreibung, deshalb sollte man sich selbst während eines Stopps einen Überblick verschaffen. Man könnte ein Leben hier verbringen und würde immer noch nicht alles kennen, aber auch wenn man sich nur einen halben Tag hier aufhält, sollte man sich auf den Weg zu einer Wanderung in den Canyon begeben, um ein echtes Gefühl für die ehrfurchterbietende Größe des Canyons zu bekommen.  

Zwei Übernachtungen im Grand Canyon.

12. Tag: Needles, Kalifornien (398 Km)

Fahrt auf der Route 66 nordöstlich von Seligman nach Kingman durch das Wüstengebiet Hualapaí Valley, entlang der Santa Fe Railroad Gleise durch verlassene Orte, welche die moderne Interstate umgeht. Ankunft im Hualapaí Reservat. Das Zentrum der 700-köpfigen Gemeinde befindet sich in Peach Springs, dem Mittelpunkt der 90 Meilen langen Strecke, wo man einen Stopp im Restaurant „River Runners“ einlegen kann.  Peach Springs ist vor allem eine Fertighaussiedlung mit wenigen Dienstleistern. Dazu zählt auch die alte Route 66 Tankstelle im Stadtzentrum, die ein beliebtes Fotomotiv ist. 10 Meilen westlich gelangt man nach Truxton, wo sich das Frontier Cafe als Essenslokalität in diesem dünn besiedelten Gebiet bewährt hat.  Das Cafe bietet leckeren Kuchen und tolle Unterhaltung und ist täglich geöffnet. Anschließend führt die Fahrt durch einen Teil des Hualapaí-Indianerreservates, das sich um das Dorf Valentine herum befindet.

Fortsetzung – Needles, Kalifornien
Der 20 Meilen lange Hwy 66 führt um die Peacock Mountains durch die alte Eisenbahnstadt Hackberry nach Kingman. Der einzige Ort in der Umgebung, der als Zentrum der Eisenbahn 1880 gegründet wurde, hat seinen Lebensunterhalt schon immer durch die vielen Durchreisenden verdient. Langezeit eine Hauptetappe der Route 66 mit dem einzigen All-Night Service auf der US-93 zwischen Las Vegas und Phoenix und auf der I-40 zwischen Flagstaff und Needles, bleibt die Stadt lediglich mehr eine Zwischenstation als ein Reiseziel, trotz der zunehmenden Zahl von Menschen die in den letzten Jahren aufgrund der bemerkenswert günstigen Lebensbedingungen hierher gezogen. Die Fahrt wird fortgesetzt in Richtung Lake Havasu City, wo sich die London Bridge befindet, nach Needles, Kalifornien.

Eine Übernachtung in Needles.

13. bis 15. Tag: Los Angeles, Kalifornien (434 Km)

Die letzten drei Tage stehen zur Verfügung um Los Angeles zu erkunden. Hier bietet sich eine Tour durch Hollywood an, um die Sterne auf dem Gehweg zu sehen, oder man stattet Disneyland und Knott’s Berry Farm einen Besuch ab und isst "dim sum" in Chinatown. Großartige Unterhaltung wird übrigens in den Universal Studios geboten.

Drei Übernachtungen in Los Angeles.

16. Tag: Heimreise

Rückgabe des Mietwagens und anschließender Heimflug oder verlängerter Aufenthalt.

(1) Chicago
(2) Springfield, Illinois
(3) Springfield, Missouri  
(4) Oklahoma City
(5) Amarillo
(6) Albuquerque
(7) Flagstaff
(8) Grand Canyon  
(9) Needles
(10) Los Angeles