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1. Tag: Ankunft Chicago, Illinois

Herzlich Willkommen in der „Windy City“! Der Startpunkt der Route 66, der seinen Ursprung in Chicago hat, veränderte sich einige Male. Aktuell ist die Adams Street in der Michigan Avenue der Startpunkt. Nach Ihrer Ankunft, erkunden Sie Chicagos berühmte Sehenswürdigkeiten. Einst bildete die „Windy City“ das Zuhause des Gangsters Al Capone und ist noch immer endlos aufregend. Am Tag bieten Chicagos hoch aufragende Architektur und Nordamerikas größtes Gebäude, der „Sear’s Tower“, eine perfekte Kulisse für diese weltoffene Stadt. Am Abend laden vor allem die Jazz Clubs, Lounges, feinen Restaurants und exzellenten Theater zum Verweilen ein. Sie werden sich wünschen, mehr von dem zu entdecken, was Chicago zu bieten hat – von Shoppingtouren auf der „Magnificent Mile“ über renommierte Museen wie dem Art Institute, Museum of Science and Industry und dem Field Museum of Natural History.

Drei Übernachtungen in Chicago.

2. und 3. Tag: Chicago

Es stehen Ihnen zwei Tage in Chicago zur freien Verfügung. Sie haben Zeit zum "Ankommen" und Bummeln, für Besichtigungen und natürlich zum Hotdog-Essen. Die Chicagoer Hotdog-Verkäufer sagen von sich, die besten Hotdogs der Welt zu machen. Der Ruf Chicagos ist immer noch aus den Zeiten des Gangsters Al Capones geprägt. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, denn die Stadt ist heute ein bedeutender Wirtschaftsstandort, was sich in sieben überregional bekannten Universitäten niederschlägt. Auch als Kunststadt ist Chicago bedeutend, Werke von Picasso, Chagall und der französischen Impressionisten belegen dies. Chicago bietet zahlreiche einzigartige Museum (z. B. das Polizeimuseum oder das chirurgische Museum). In ihrer ethnischen Struktur ist die Stadt sehr ungewöhnlich, denn Chicago ist nach Warschau die zweitgrößte polnische Stadt, hier leben aber auch viele Schweden (im Stadtteil Andersonville), Litauer und Ukrainer. In Chicago haben Sie auch die Möglichkeit, das Restaurant Lou Mitchells, das sich in der 565 W. Jackson Boulevard befindet, zu besuchen. Das Restaurant wurde 1923 erbaut und versorgt seit der ersten Stunde die Reisenden der Route 66. Als Teil er einzigartigen Tradition, erhalten alle weiblichen Gäste eine Box mit Milchbonbons. Das Restaurant wurde 2002 in die "Route 66 Hall of Fame" aufgenommen.

4. Tag: Chicago - St. Louis, Missouri/St. Charles (ca. 480 Km)

Sie fahren durch Chicago Richtung Süden in die Stadt McLean, die berühmt für ihren Dixies Truck Stop ist. Dieser Truck Stop eröffnete nur wenige Jahre nach Einweihung der Route 66 im Jahr 1926 und hatte seitdem nur ein einziges Mal geschlossen. Fahren Sie anschließend weiter durch die Kohleabbaufläche von Illinois, entlang des Pontiac Trail. Hier und dort können Sie sogar noch Teile der alten Fahrbahn sehen. Verpassen Sie es nicht „Our Lady of the Highway Statue“ oder Litchfield und das Paris Stop Cafe zu besuchen.

Außerdem sollten Sie sich keinesfalls die Meramec Caverns entgehen lassen, die älteste Touristenattraktion auf der „Mother Road“. Dieser Platz begrüßt seit 1933 Reisende auf der Route 66. Hier erhält man faszinierende unterirdische Einblicke in die Geschichte und Geologie dieser Region. Missouri Legenden erzählen, dass der Bandit Jesse James hier Männer, Beute und Pferde versteckt haben soll. Vor Jesses Ankunft an diesem Ort, nutzten französische Bergleute und Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg die natürlichen Mineralien der Höhle, um Schießpulver herzustellen. Während der Anziehung in den ersten Tagen, verhalfen einige Besitzer  der amerikanischen Straßenrandkunst zu hohem Ansehen, in dem sie lackierte Scheunendächer in Plakatwände umwandelten, um Meramec Caverns im ganzen Land bekannt zu machen.

Nördlich der Innenstadt von St. Louis, dem Old Chain of Rocks Bridge, war der ursprüngliche Übergang der Route 66 über den Mississippi. Folgen Sie der Riverfront Trail, einem Wander- und Bikepfad, von der Old Chain of Rocks Bridge zur Gateway Arch, dem ultimativen Denkmal von St. Louis für den großen amerikanischen Westen. Güterzugpioniere ebneten den Weg für die Route 66, in dem sie im 18. Jahrhundert Wanderwege Richtung Westen von St. Louis aus errichteten. Heute befindet sich die Arch an der Spitze der I-44, und führt Reisende Richtung Westen.

Machen Sie einen Stopp im faszinierenden Museum of Westward Expansion des Archs, um die zerklüfteten Planwagen bestaunen. Hier wurde u. a. auch der Stoßdämpfer erfunden. An jedem beliebigen Tag können Sie Hochzeitsgesellschaften, britische Fernsehteams, japanische Reisegruppen, Oldtimer-Clubs, deutsche Journalisten oder Amerikaner aus allen 50 Staaten finden, die in einer Schlange vor einem berühmten Erfrischungsstand warten – dem Ted Drewes Frozen Custard. Eine weitere Attraktion in der Umgebung von St. Louis entlang der I-44/Route 66, ist die „Route 66 Brewery“, eine thematische Kleinbrauerei mit Restaurant, die sich im ehemaligen Hauptbahnhof von St. Louis befindet.

Eine Übernachtung in St. Louis.

5. Tag: St. Louis - Springfield, Missouri (ca. 344 Km)

Verlassen Sie St. Louis, um weiter auf der Route 66 durch die schönen Ozark Mountains entlang der I-44 die Strecke nach Springfield im Südwesten Missouris zu fahren. Auf dem Weg entlang der Route 66, werden Sie weiße und braune Verkehrszeichen sehen, diese weisen auf Haltestellen mit beispielsweise historischem Hintergrund hin.

Nussbaumschüsselmanufakturen, Weinkellereien, Kuhweiden und eindrucksvolle Landschaften prägen diesen mythischen Straßenrand. Inmitten der sanften Berge, üppigen Wälder, tiefblauen Seen und reißenden Bächen der Ozarks, erwartet Sie die drittgrößte Stadt Missouris.

Zwei Übernachtungen in Springfield (kontinentales Frühstück inklusive).

6. Tag: Springfield

Entdecken Sie Missouris berühmte Ozark Mountains und statten Sie Branson einen Besuch ab – es ist ein kleines Stück des Countrymusik-Himmels auf der Erde. Eingebettet tief im Herzen der Ozark Mountains, beheimatet Branson einige der besten Theater ganz Amerikas und ist ein Mekka für eingefleischte Musikfans und Reisende, die gerade auf der Suche nach einer guten Zeit sind.

7. Tag: Springfield - Tulsa, Oklahoma (ca. 304 Km)

Reisen Sie durch die berühmten Städte von Lebanon, Conwa und Carthage mit dem alten wunderschönen Gerichtsgebäude auf Ihren Weg in die letzte wichtige Stadt Missouris, Joplin. Achten Sie darauf auf der alten Route 66 zu bleiben, denn sie wird für 14 Meilen in den Sonnenblumenstaat Kansas verlaufen. Hier in der Stadt von Baxter Springs, belegt nun ein Restaurant eine ehemalige Bank, diese wurde von keinen geringeren als Jesse James ausgeraubt. Der Safe ist noch immer vorhanden, obwohl sich heute eine Toilette dort befindet. Oklahoma erwartet Sie mit seinem wunderschönen Art Deco Coleman Theater, wo auch Will Rogers regelmäßig auftritt. An diesem Abend können Sie entlang der Cherry Street durch das historische Einkaufsviertel im Herzen Tulsas schlendern.

Zwei Übernachtungen in Tulsa.

8. Tag: Tulsa

Begeben Sie sich nach Tahlequah, dem Ende des Trail of Tears der östlichen Cherokee-Indianer, das seit 1841 die Hauptstadt der Cherokee-Nation war. Im Cherokee Heritage Center, können Sie das Cherokee National Museum erkunden, das den Trail of Tears zeigt, über einen Museumsshop verfügt, indianische Kunstwerke und Handwerkskünste zum Kauf anbietet, ebenso wie geführte Touren. Der Besuch eines Museumsdorfes oder einer altertümlichen Farm ist ebenso empfehlenswert, wie die im Sommer stattfindende Aufführung des „Trail of Tears“ Dramas.

Nahe dem Cherokee Heritage Center, befindet sich das Murrell Home, die einzige verbliebene Plantage im Antebellumstil die sich in Oklahoma befindet, auf der versklavte Afrikaner und schwarze Freigelassene lebten. Im Stadtzentrum von Tahlequah befindet sich das Cherokee National Capitol Building, das seit 1870 als Treffpunkt der Cherokee Regierung diente. In der Innenstadt kann man ebenso das Cherokee National Prison besichtigen, das 1874 errichtet wurde, sowie unzählig viele Galerien. Beachten Sie die Straßenzeichen, diese sind der Cherokee-Sprache geschrieben. Anschließend kehren Sie nach Tulsa zurück.

Alternativ können Sie nach Pawhuska fahren, der Hauptstadt der Osage Nation. Die Osage waren die wohlhabendsten Menschen der Welt, als es 1920 zum Öl-Boom kam. Ihre faszinierende Geschichte ist im Osage Tribal Museum festgehalten. Das Stadtzentrum verfügt über 86 Gebäude, die im National Register of Historic Places stehen. Besuchen Sie das Osage County Historical Museum um zu erfahren, dass Amerikas erste Pfadfindergruppe 1909 in dieser Stadt gegründet wurde. Zudem ist Bartlesville das Zuhause des Ölbarons Frank Phillips, dem Gründer der Phillips 66 Oil Company.

Südwestlich von Bartlesville befindet sich Woolaroc, eine Ranch die von Frank Phillips erbaut wurde und heute ein Museum und Wildreservat ist. Das Museum beheimatet über 55.000 Stücke, dazu zählen auch einige großartige Kollektionen aus dem Südwesten mit westlichen Kunstwerken, Relikten und Exponaten sowie Kunstwerken aus aller Welt. In dem 3.600 Hektar großen Wildreservat  leben Büffelherden, Elche und Langhornrinder frei in einem naturnahen Gehege. Das Native American Heritage Center bietet viele Möglichkeiten, um etwas über Amerikas Ureinwohner zu erfahren. Indianische Künstler sind häufig präsent, so dass die Besucher praktische Einblicke erhalten, wie vor hunderten von Jahren Werkzeuge und Schmuck hergestellt wurden. Fahren Sie anschließend nach Tulsa zurück.

9. Tag: Tulsa - Oklahoma City (ca. 176 Km)

Entlang des Weges entdecken Sie mom-and-pop Straßenrand Diners, altmodische Tankstellen und Motor Courts. Arcadia ist bekannt für seine berühmte Round Barn, die 1898 erbaut und kürzlich zu ihren früheren Glanz restauriert wurde. Im Erdgeschoss ist der Souvenirladen mit einer Route 66 Satelliten-Ausstellung. Viele Gebäude in der Innenstadt haben einen historischen Hintergrund. Stroud ist die Heimat des Rock Café, einem berühmten Route 66 Wahrzeichen, das seine Pforten im Jahre 1939 eröffnete. An dem aus Giraffenstein erbauten Gebäude, befindet sich eine alte Coca-Cola Werbung die häufig fotografiert wird.

Die Oklahoma City Stockyards sind die größten Viehmärkte der Welt. Am Montag- und Dienstagmorgen können Sie sogar selbst an Auktionen teilnehmen. Machen Sie einen Spaziergang durch Cowtown, wo Sie eine Vielzahl von Läden aus alter Zeit bis hin zu modernen Bekleidungs- und Schmuckgeschäften erwartet. Reisen Sie zum „National Cowboy and Western Heritage Museum“ das den robusten Individualismus und romantischen Geist der Grenze wiederspiegelt. Es verfügt über eine Superlativ-Sammlung an klassischer und zeitgenössischer westlicher Kunst sowie Tausenden von Artefakten und Gegenständen. Erkunden Sie eine lebensgroße Westernstadt, interaktive Exponate, The American Cowboy Gallery, The American Rodeo Gallery, The Native American Gallery und die Western Entertainers Gallery.

Eine Übernachtung in Oklahoma City.

10. Tag: Oklahoma City - Amarillo, Texas (ca. 432 Km)

Genießen Sie ein Cowboy-typisches Frühstück im Cattleman’s Café in der historischen Stockyard City. Das Cattleman’s wurde 1910 eröffnet und ist das älteste Restaurant in Oklahoma. Fahren Sie dann Richtung Westen durch El Reno und überqueren Sie die Brücke nahe Bridgeport. In Clinton, dem Herz und der Seele des Route 66 Landes, besuchen Sie das Route 66 Museum.

Die Reise führt Sie weiter zum „Texas Panhandle“ (übersetzt: Pfannenstiel) und durch die Stadt Shammrock, mit ihren reichlichen Ölvorkommen, nach Amarillo, wo Sie „in das echte Texas" eintreten. Von Canyons und Cowboys bis hin zu großen Steaks, finden Sie hier alles, wofür Texas berühmt ist. Amarillo ist die größte Stadt in Texas, die an der Route 66 gelegen ist. Nun ist ein Stück der alten Straße entlang der 6th Ave. zwischen Georgia und den westlichen Straßen, mit Antiquitätenläden, Restaurants und Cafés wieder zum Leben erweckt wurden.

Eine Übernachtung in Amarillo.

11. Tag: Amarillo - Tucumcari, New Mexico (272 Km)

Besuchen Sie die Cadillac Ranch, die eine der ungewöhnlichsten Attraktionen auf der alten Strecke ist. Auf der Ranch finden Sie u. a. 10 Cadillacs, die mit bunten Graffitis bedeckt wurden und nun aus dem Dreck eines Feldes am Straßenrand herausragen. Fahren Sie weiter Richtung Süden, um das prächtige Panhandle Museum mit seinen hervorragenden indianischen Sammlungen und den atemberaubend schönen Palo Duro Canyon zu besichtigen, der einst ein Versteck für nordamerikanische Comanche-Indianer bildete. Was halten Sie von einem Besuch der Geisterstadt Glen Rio wo Sie mit einem Bein in New Mexico und mit dem anderen in Texas stehen können? New Mexico bietet ein exotisches und fast ausländisches Reiseerlebnis für Autofahrer, die frühs die Route 66 entlang fahren. Nicht nur die Landschaften verändern sich nahezu dramatisch während der Fahrt, von den flachen Weiten des östlichen Llano bis zum Höhepunkt der roten Klippen von Gallup, sondern auch die Ortsnamen und Gegenden mit Spanischen, Pueblo oder Navajo Sprachakzenten. Weiter geht die Fahrt nach Tucumcari. Verpassen Sie nicht die Leuchtreklame des Blue Swallow Motel, einem klassischen Route 66 Highlight. Nach alter Motor-Hotel Tradition, befinden sich in diesem Motel die Garagen neben den Zimmern.

Eine Übernachtung in Tucumcari.

12. Tag: Tucumcari - Santa Fe (ca. 329 Km)

Im Jahre 1926 begann der Straßenverlauf der Route 66 durch den Osten New Mexicos, auf den Spuren der Southern Pacific Railroad. Westlich von Santa Rosa verließ die Route 66 diese Spuren und verlief Richtung Norden weiter und wurde immer mehr zu einer historischen Straße durch den Verbund mit der Santa Fe Trail und El Camino Real. Nachdem die Straße nicht mehr durch Santa Fe ging, sondern durch das Pecos River Valley verlief, wurde die Strecke von eingeborenen amerikanischen Stämmen für viele Jahre genutzt, um die Pueblo-Länder des Rio Grande zu erreichen.

Nur der Süden von Las Vegas ist mit dem Santa Fe Trail verbunden und führt zur Hauptstadt. Wie viele andere Plätze, verbindet Santa Fe bis zum heutigen Tag noch viel mit der Vergangenheit. Die Geschichte der Stadt zu verstehen ist genauso einfach, wie durch die malerischen Straßen der 400 Jahre alten Stadt zu laufen. Die native amerikanische Kultur geht viele tausend Jahre zurück und lebt bis heute in der Kunst der Stadt und ihren Traditionen - wie auch das spanische Erbe in Santa Fes Bräuchen - weiter.

Eine Übernachtung in Santa Fe (kontinentales Frühstück inklusive).

13. Tag: Santa Fe - Albuquerque (ca. 112 Km)

In Santa Fe würde die ursprüngliche Route der El Camino Real südlich über der La Bajada entlanggehen, durch zahlreiche Pueblo-Gemeinden am Rio Grande und nach Albuquerque. Sie geht durch New Mexicos größte Stadt vom Norden her und überquert den Rio Grande über die Barrelas-Brücke. Die Stadt begann ein Nord-Süd-Wachstumsmuster entlang der 4th Street zu entwickeln, dazu zählten Autowerkstätten, Tankstellen, Motels und Restaurants, die nahe der "Mother Road" entstanden. Besuchen Sie die historische Altstadt, wo die Villa von Albuquerque in 1706 gegründet wurde.

Machen Sie einen Stopp im Pueblo Kulturzentrum und entdecken Sie Kunstwerke und Handwerkskünste der ersten Pueblos. Indianertänze finden jedes Wochenende das ganze Jahr über statt. In der Nähe befindet sich das Petroglyph National Monument, haben vor Tausenden von Jahren, Jäger schätzungsweise 17.000 Felsbilder in das Lavagestein eingekerbt.

Eine Übernachtung in Albuquerque (kontinentales Frühstück inklusive).

14. Tag: Albuquerque - Gallup (ca. 272 Km)

Westlich von Albuquerque fahren Sie entlang der Route 66 durch rote Tafelberglandschaften und Steinklippen, die an eine Westernfilmkulisse erinnern. Durch Laguna und Ácoma Pueblo Landschaften, geht es über die kurvige, zweispurige Autobahn vorbei an der Budville Trading Company. Sie wurde 1928 gegründet und von Bud Rice und seiner Frau geführt. Die Budville Trading Company war eine der besten Autoserviceunternehmen im Südwesten. Autofahrer konnten hier Wasserflaschen, eine kurze Durchsicht und einen gründlichen Reifencheck bekommen. Danach geht es weiter zur Villa de Cubero. Sie wurde von einer indianischen Händlerfamilie 1937 gebaut. Heute ist ein moderner Auto-Court für Übernachtungen und verlängerte Aufenthalte verfügbar. Hier, weit vom Wasser entfernt, schrieb Ernest Hemingway den Großteil seines Buches „The Old Man and the Sea“, und Lucille Ball lebte während ihrer Scheidung von Desi Arnaz hier.

Einer der Höhepunkte ist heute Ácoma Sky City, die älteste bewohnte Siedlung der Vereinigten Staaten. Sky City befindet sich auf einem 109 Meter hohen und vom Talgrund umgebenen Berg. Ácoma blickt auf eine lange Geschichte zurück und konnte zu Beginn nur durch einen steilen Fußpfad erreicht werden. Das Kronjuwel von Ácoma ist San Esteban Del Rey Mission. Hier kann man einen der schönsten und architektonisch kreativsten, katholischen Innenräume in Nordamerika finden.

Reisen Sie entlang der Route 66 durch die Stadt Grants, wo Uran abgebaut wird, abwärts der Santa Fe Avenue mit seiner Südwestern- Art Deco-Atmosphäre. Das heutige Tagesziel ist Gallup.  Die vielen Handelsposten, Galerien und Läden bilden eine einzigartige Mischung aus nativer amerikanischer Kultur, mit echten indianischen und südwestlichen, spanischen Kunsthandwerken in reicher Fülle. Viele architektonische Meisterwerke sind entlang der Route 66 gelegen. Verpassen Sie keinesfalls einen Besuch im Gallup Cultural Center, das aus der Ceremonial Galerie besteht, dem Storyteller Museum, einem Besucherzentrum und dem Kiva Kino oder besuchen Sie den nahe gelegenen Red Rock State Park. Sein Museum bietet einen schönen Überblick über die verschiedenen indianischen Kulturen in der Gallup-Region.

Eine Übernachtung in Gallup.

15. Tag: Gallup - Holbrook, Arizona (ca. 192 Km)

Es gibt keinen Wald auf der Erde, der mit dem hier vorhandenen Petrified Forest („versteinerter Wald“) vergleichbar ist. Riesige versteinerte Stämme befinden sich in dieser 93.533 Hektar großen Landschaft. Glücklicherweise konnten sie durch das günstige Zusammenspiel von Zeit, Klima und Standort erhalten bleiben. Im Park befinden sich auch die vielfarbigen Badlands der Chinle Formation, die als die Painted Desert bekannt sind. Am späten Nachmittag fahren Sie nach Holbrook, wo sich das 1898 errichtete Gerichtsgebäude befindet, das sogar einen Platz im National Register of Historic Places hat und das Herzstück der Stadt bildet.

Eine Übernachtung in Holbrook (kontinentales Frühstück inklusive).

16. Tag: Holbrook - Flagstaff (ca. 144 Km)

Stellen Sie sich einen riesigen Meteor vor, der mit einem Gewicht von mehreren hunderttausend Tonnen und mit einer Geschwindigkeit von 40.000 Meilen pro Stunde auf die Erde rast. Besuchen Sie den Meteorkrater und sehen Sie welche Auswirkung der Krater hatte, den er sorgte für einen klaffenden Abgrund mit einer Tiefe von 168 Meter und mehr als 1.219 Meter im Durchmesser. Exponate, Filme und Vorträge veranschaulichen das grandiose Ereignis.

Sehen Sie, wo die Astronauten trainieren, indem Sie an einer geführten Tour teilnehmen. Flagstaff‘s Route 66 bietet „Mom and Pop“-Restaurants, Cafés und Rasthäuser, Motor Courts und besondere Attraktionen. Zudem finden Sie hier Museum Club, Flagstaff’s offizielles Route 66 Rasthaus. Für 50 Jahre war dieses legendäre Wahrzeichen von Flagstaff Gastgeber für Countrymusiklegenden wie Willie Nelson und Waylon Jennings.

Zwei Übernachtungen in Flagstaff (kontinentales Frühstück inklusive).

17. Tag: Flagstaff - Grand Canyon - Flagstaff (ca. 320 Km)

Verlassen Sie Flagstaff über den Highway 89 nördlich. Passieren Sie Sunset Crater Volcano und fahren Sie abwärts zum Marble Plateau (weißes Marmorplateau) das im Navajo-Reservat gelegen ist. Halten Sie an den Handelsposten und genießen Sie eine interessante Mischung aus Geschichte und authentischer indianischer Kunst und handwerklicher Gegenstände. An der Kreuzung vom Highway 89 und 64, reisen Sie westlich auf der 64 zum Grand Canyon Nationalpark.

Ihr erster Stopp im Canyon ist der Desert View Overlook, wo Besucher auf einen Aussichtsturm klettern können, um die herrliche Aussicht auf den Grand Canyon zu genießen. Der Canyon bietet viele Aussichtspunkte. Während Sie im Grand Canyon Village sind, sollten Sie anhalten um den historischen Bright Angel und die El Tovar Lodges sowie das Hopi Haus, ein national historisches Gebäude, zu besichtigen. Kehren Sie nach Flagstaff über den landschaftlichen Highway 180 zurück und erleben Sie die Schönheit der Ponderosa-Kiefern und Espen Wälder.

18. Tag: Flagstaff - Kingman (ca. 272 Km)

Nehmen Sie die I-40 westlich nach Flagstaff um nach Williams zu gelangen, welche viele ihrer ursprünglichen Route 66-Unternehmen aufrechterhalten konnte. Fahren Sie weiter auf der I-40 nach Ash Fork und fahren Sie an der Crookton Road raus, dem längsten Teil der ursprünglichen Route 66 mit 240 km. Führen Sie Ihre Reise auf der Route 66 weiter Richtung Seligman fort, der Heimat des Sno-Cap Drive-in, ein echter 1950 Fast-Food-Stopp mit Eisdiele, und fahren Sie auf der Straße hinunter zu den Grand Canyon Caverns, die zu den größten trockenen Höhlen der Vereinigten Staaten zählen.

Die landschaftliche und kurvige Strecke führt durch viele kleine Ortschaften wie Hackberry, Valentine, Truxton und Peach Springs, wo es scheint, als wäre die Zeit in den 1950ern und 1960ern stehen geblieben. Von Valle Vista aus, der jüngsten Gemeinde der alten Route 66, nehmen Sie eine 7 Meilen Strecke, welche die längste durchgehende Kurve auf einer US-Autobahn ist. Der nächste Stopp ist Kingman, „Herz der historischen Route 66“. Während Ihres Aufenthaltes, besuchen Sie das neu eröffnete Powerhouse Route 66 Museum.

Eine Übernachtung in Kingman (kontinentales Frühstück inklusive).

19. Tag: Kingman - Barstow, Kalifornien (ca. 416 km)

Machen Sie sich bereit für Steigungen und scharfe Kurven (besonders bei Motorradfahrern beliebt) für den Rest der Reise auf dem längsten noch existierenden Stück der Route 66 zwischen Chicago und Los Angeles. Die Straße wird Sie nach Oatman führen. Oatman, eine echte westliche Geisterstadt, die berühmt ist für den Flitterwochenaufenthalt von Clark Gable und Carol Lombard. Halten Sie sich schließlich Richtung Westen und biegen Sie nach Süden in Richtung Topock-Golden Shores und verbringen einige Zeit in Needles am Colorado River. Die Stadt hat zahlreiche alte historische Gebäude, wo auch „El Garces“ dazu zählt, das in 1906 erbaute Harvey House, das Women’s Clubhouse und das Old Trails Inn, ein altes Gerichtsgebäude, das als Palms Motel bekannt wurde.

Danach werden Sie zum Ende der Route 66 kommen und schließlich weiter auf der I-40 fahren. Ein paar Meilen entfernt vom Interstate bringt Sie die Ausfahrt des Highway 95 zurück zur Route 66. Dieser Teil der alten Straße war die vor 1931 errichtete Route 66 und führte zu der kleinen Wüstengemeinde Goffs in Kalifornien. Für viele Route 66 Enthusiasten, ist das Stück Mojave-Wüste nicht mehr als eine trostlose Einöde. Denn Reisende werden auf ihren Weg entlang der alten Route heute mit langen leeren Strecken konfrontiert.

Aber was der Reisende von heute als Leere sieht, ist oft die Stelle einer einst boomenden Gemeinschaft. Während die meisten Städte entlang des National Trails Highways eher klein sind, und viel von dem was einmal war nicht mehr da ist, so kann man doch enorm viel Geschichte finden. Die Stadt Barstow wurde nach William Barstow Strong benannt, der Präsident der Santa Fe Railroad zu diesem Zeitpunkt war. Das schöne Railroad Depot wurde 1910 erbaut und diente auch als Harvey House. Es wurde mittlerweile wieder restauriert von der Stadt Barstow und beheimatet nun das Route 66 Mother Road Museum. Barstow ist eine weitere Stadt der Route 66, die sehr stolz auf ihr Erbe ist. Noch heute kann man sehr viel der alten Route 66 in Barstow besichtigen. Das berühmte El Rancho Motel wurde mit Eisenbahnschwellen der stillgelegten Tonopah & Tidewater Rail Road hergestellt. Zusammen mit dem El Rancho Cafe bildet es ein Wahrzeichen der Mother Road.

Eine Übernachtung in Barstow (kontinentales Frühstück inklusive).

20. Tag: Barstow - Santa Monica (ca. 224 Km)

Sie verlassen Barstow und fahren auf der Route 66 weiter nach Lenwood, einer anderen Route 66 Stadt auf dem National Old Trails Highway. Der alte Highway lässt Barstow und den Interstate 40 zurück um dem Mojave River über die alten Route 66 Städte Lenwood, Hodge, Helendale und Oro Grande zu folgen um schließlich wieder auf dem Interstate in Victorville weiterzufahren. Auf dem Weg können geisterhafte Schatten der Mother Road gesehen werden, sowie die Ruinen eines alten Speichers zwischen Hodge und Helendale.

Nach Oro Grande, kreuzt die Route 66 den Mojave-Fluss über einer großen, alten Stahl-Fachwerkbrücke, die im Jahr 1930 erbaut wurde. Nachdem Sie die Brücke überquert haben, erreichen Sie Victorville, eine Stadt die ihren Durchbruch zu Beginn der Jahrhundertwende durch die Nachfrage nach Zement erlebte. Während der Glanzzeit der Route 66, hatte Victorville den westlichen Geschmack, den Hollywood suchte und viele alte B-Westernfilme wurden in der Gegend gedreht. Der Summit Inn am Cajon Pass ist ein Wahrzeichen der Route 66. Seit 1952 lädt er Reisende zum Verweilen ein. Cajon Pass, das berühmte Tor nach San Bernardino und Süd-Kalifornien ist schon seit langem eine wichtige natürliche  Route. Wüsten-Indianer sind auf diese Weise hierhergekommen und Jahrhunderte später folgten Bergleute und spanische sowie englische Entdecker.

In den frühen 1800er Jahren war er das südliche Ende des Old Spanish Trail, das nach Santa Fe, New Mexico führte. Im Jahr 1861 wurde eine 12-Meilen lange Mautstraße durch den Pass gebaut. Die Straße hat San Bernardino und die Küstenstädte, um die boomenden Bergbau-Gemeinden der Wüste, verbunden. Cajon Pass war ein urtümlicher Weg für die Eisenbahn, die im Jahre 1885 kam. In den späten 1920er Jahren wurden die alten Wanderwege über den Cajon Pass Teil der Route 66. Teile der alten Straße kann man noch in der Cleghorn Ausfahrt I-15 sehen. Die Route 66 war in diesem Bereich die erste geteilte Landstraße der Vereinigten Staaten. Es gibt noch viel von der alten Route 66 entlang des Foothills Boulevard zu sehen. Fahren Sie langsam und seien Sie auf der Suche nach Reliquien, die in dieser Straße und zwischen neueren Gebäuden versteckt sind.

Es gibt durchaus ein paar alte Motels und Cafés entlang dieser Strecke der Route 66 in San Bernardino, Rialto und Fontana. Das Wigwam Motel ist eines der interessantesten. San Bernardino wurde 1851 von Mormonenpionieren gegründet. Später wurde dieser Bereich zu einem wichtigen Knotenpunkt für Eisenbahnen und Transporte von und nach Los Angeles. Das Gebiet erwies sich als ideal für Zitrusproduzenten. Anfang 1900 verteilten sich Orangenhaine überall in der Landschaft von den Bergen bis zu den Küstenebenen das heute als Inland Empire bekannt ist. Diese Orangenhaine wurden ein willkommener Anblick für Reisende auf der Route 66. Von Figueroa Street  zum Sunset Boulevard und dann zum Santa Monica Boulevard folgen Sie dem letzten Stück der Route 66 zum Pazifischen Ozean. Nach dem Santa Monica Boulevard, fahren Sie durch Hollywood, West Hollywood, Beverly Hills und schließlich endet die Route 66 in Santa Monica im Palisades Park und dem berühmten Santa Monica Pier am Pazifischen Ozean.

Zwei Übernachtungen in Santa Monica.

21. Tag: Santa Monica

Erkunden Sie heute die Sehenswürdigkeiten von Los Angeles.

22. Tag: Santa Monica - Los Angeles International Airport (ca. 16 Km)

Ende der Tour. Rückflug oder Anschlussprogramm.

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