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Gut zu Wissen:

Die wichtigsten Informationen zu Ihrer Route 66 Reise.

Alkoholgenuss

Alkohol ist in den USA ein heikles Thema. Es ist in fast jeden US-Bundesstaat tabu, in aller Öffentlichkeit auf der Straße Alkohol zu trinken oder den beispielsweise im Supermarkt gekauften Alkohol öffentlich zu präsentieren. Zudem sollte man wissen, dass Alkohol in der Öffentlichkeit nicht nur zum Großteil verboten ist, sondern auch das offensichtliche Tragen von Alkoholika in der Regel strafbar ist. Deshalb transportieren die Amerikaner auch ihren Alkohol häufig in Tüten, damit dieser nicht mehr sichtbar ist. Man kennt es sogar auch aus einigen amerikanischen Filmen, in denen die Obdachlosen ihre Flaschen sorgfältig in Papiertüten verpacken. Alkoholkonsum ist in den USA erst ab 21 Jahren gestattet. Der Kauf von Alkohol wird zudem durch einen Altersnachweis kontrolliert, auch wenn man den Kunden ansieht, dass dieser deutlich über 21 ist.

Anreise

Wir empfehlen bereits einen Tag vor dem Beginn der eigentlichen Reise anzureisen. Somit haben Sie nicht nur Zeit um sich von dem langen Flug, der etwa 9 – 10 Stunden dauert,  ein wenig auszuruhen, sondern Sie können auch viel entspannter am nächsten Tag Ihr persönliches Route 66-Abenteuer beginnen. Außerdem ist die vorzeitige Anreise bezüglich der Entgegennahme des Mietfahrzeugs ratsam.

Beste Reisezeit

Wann die perfekte Reisezeit für die Route 66 ist, lässt sich nicht genau festlegen. Dies ist wie bei vielen anderen Dingen auch eine Frage des eigenen Geschmacks. Dennoch kann man grundsätzlich sagen, dass das Reisen im Frühjahr und Herbst am angenehmsten ist. Im Sommer muss man sich teilweise auf extreme Hitze gefasst machen. Temperaturen um die 40 °C sind dann nämlich keine Seltenheit in einigen Regionen. Jedoch lohnt sich eine Route 66-Reise insbesondere im Mai und Juni sowie im September. Zudem ist in den Sommermonaten Hauptsaison, d. h. auch viele Amerikaner haben dann zu dieser Zeit ebenfalls Urlaub. Dies hat zur Folge, dass die Preise für Hotels, Sehenswürdigkeiten etc. ebenfalls Hochkonjunktur haben und man muss mit langen Warteschlangen bei den Hauptattraktionen rechnen.

Einkaufen

Für viele Menschen ist Amerika das Shoppingparadies schlechthin, zumindest auf den ersten Blick. Selbst wenn man die Preise in Euro umrechnet, scheinen diese noch recht attraktiv zu sein. Zu beachten ist aber, dass diese nur die Nettopreise sind, denn in den USA gibt es die Sales Tax, die der Mehrwertsteuer in Deutschland ähnelt. Die Sales Tax wird erst an der Kasse auf den Nettopreis aufgeschlagen und dann bezahlt. Somit kann das erst so attraktive Schnäppchen recht kostspielig werden. Diese Verkaufssteuer variiert je Bundesstaat, da die Gemeinden selber die Höhe der Sales Tax bestimmen können. Am besten ist es, wenn man sich vor Reiseantritt über die Sales Tax in den jeweiligen Bundesstaaten und Regionen informiert, denn es kommt auch vor, dass auf einige Lebensmittel, Kleidungsstücke etc. gar keine Sales Tax erhoben wird.

Fluggepäckregelungen und Sicherheitskontrollen

Bevor das Fluggepäck eingeladen werden kann, wird es aus Sicherheitsgründen überprüft. Insbesondere zunehmende Terroranschläge haben zu verschärften Neuerungen hinsichtlich des Fluggepäcks geführt. Dabei stehen die USA mit ihren Sicherheitsvorkehrungen ganz weit vorne. Bei der Sicherheitskontrolle wird das Reisegepäck durchleuchtet und auf eventuelle gefährliche oder verdächtige Gegenstände überprüft. Dabei hat insbesondere die TSA das Recht, die Koffer zu öffnen und das wenn es sein muss auch mit Gewalt. Eine Erstattung des dann eventuell beschädigten Gepäcks ist nicht möglich. Denn die neue Regelung besagt, dass Koffer nicht abgeschlossen werden dürfen und wenn, dann nur mit einem besonderen Schloss, welches auch die TSA mit einem Generalschlüssel öffnen kann, dem sogenannten TSA-Schloss.

Bei Gepäck kann man grundsätzlich zwischen aufgegebenen Gepäck, Handgepäck und Übergepäck unterscheiden. Das aufgegebene Gepäck, wozu Koffer etc. zählen, ist für den Laderaum eines Flugzeugs bestimmt, das Handgepäck darf im Gegensatz dazu mit in die Kabine genommen werden. Von Übergepäck ist die Rede, wenn die zulässige Freigepäckgrenze überschritten wurde und weitere Kosten für die Beförderung fällig werden. In der Economy Class beträgt die zulässige Freigepäckgrenze für Flüge nach und innerhalb Nordamerika 23 kg. In der Regel gilt für Gepäckstücke in der First oder Business Class eine Freigepäckgrenze von je 32 kg für zwei Gepäckstücke. Auch die Abmessungen und Gewichtsgrenzen spielen eine wichtige Rolle und variieren zwischen den Fluggesellschaften.

Des Weiteren gibt es Vorschriften darüber, welches Gepäck erlaubt und welches nicht erlaubt ist. Grundsätzlich dürfen keine Waffen jeglicher Art am Körper oder im Handgepäck mitgeführt werden. Sportwaffen dürfen beispielsweise nur nach vorheriger Anmeldung befördert werden. Gefahrgüter (Explosivstoffe, giftige, flüssige oder komprimierte Gase, Flüssigkeiten die entflammbar sind, sowie selbstentzündliche bzw. leicht entzündbare Feststoffe) sind ebenfalls nicht im Gepäck zulässig. Des Weiteren dürfen die folgenden Gegenstände nicht befördert werden: Feuerwerkskörper, Fackeln, Behälter mit Gasen oder entflammbaren Flüssigkeiten, Feuerzeuge die befüllt sind, ätzende Stoffe, Materialien die stark magnetisch sind, leicht entzündliche, oxidierende, ansteckende oder giftige Stoffe. Neben dem Handgepäck darf man außerdem noch eine Hand- oder Umhängetasche, eine Jacke oder Reisedecke, eine kleine Kamera, Reiselektüre und Gehhilfen mit in die Kabine nehmen. Nicht erlaubt sind neben Waffen auch scharfe, spitze oder stumpfe Gegenstände.

Kritisch ist ebenfalls die Mitnahme von flüssigen oder gelartigen Produkten sowie von Behältern die unter Druck stehen. Auch dafür gibt es einige klar vorgegebene Regelungen, wie diese Gegenstände zu transportieren sind. Grundsätzlich gehören sie nur in das aufgegebene Gepäck. Diese Regelung gilt beispielsweise für Shampoos, Cremes, Lotionen, Getränke, Zahnpasta, Parfum und viele weitere Kosmetika und auch für Druckbehälter wie Haarspray oder Rasierschaum. Ausnahmeregelungen gibt es für Toilettenartikel, die im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Einschränkungen gibt es dennoch, so müssen die Toilettenartikel eine reiseübliche Größe haben und dürfen nur maximal 85 g wiegen. Des Weiteren gehören sie in einen durchsichtigen, verschließbaren Plastikbeutel mit Zip-Verschluss, der eine ungefähre Größe von ca. 20 x 19 cm hat. Der Plastikbeutel wird während der Sicherheitskontrolle separat vom Handgepäck gescannt.

Man sollte beachten, dass das aufgegebene Gepäck mit einem Namensschild versehen ist, auf dem die Ankunftsadresse in den USA steht. Denn sollte das Gepäck verloren gehen, kann es nachgesendet werden. Auch aufgrund der Tatsache, dass sich viele Koffer ähnlich sehen, sollte man sich selbst den Gefallen tun und seinen Koffer individuell kennzeichnen.

Neben der sorgfältigen Kontrolle des Reisegepäcks ist auch die Personenkontrolle unvermeidbar. Dazu müssen die Flugpassagiere einen Durchgangs-Metalldetektor passieren, wo überprüft wird, ob und welche Metallgegenstände sie mit sich führen. In einzelnen Fällen kann es auch zu einer personenbezogenen Kontrolle kommen, wo der Passagier nochmals gründlichst kontrolliert wird. Die Gegenstände werden separat in der sogenannten „X-ray machine“ geröntgt. Man sollte möglichst gut kooperieren, d. h. sämtliche Metallgegenstände vor  der Sicherheitskontrolle entfernen und beispielsweise in das Handgepäck tun oder aber in die speziellen Behälter für die Sicherheitskontrolle. Bei der Kontrolle sollte man nicht die Geldbörse, Uhren, Gürtel mit Metallverschluss, Piercings und Kleidungsstücke mit Metall am Körper führen. Schuhe werden grundsätzlich bei USA-Flügen ausgezogen und dann geröntgt (bitte beachten: Geleinlagen in Schuhen sind nicht zulässig).

Gesundheitshinweise

Wie unter dem Punkt Reisekrankenversicherung beschrieben, ist der Abschluss einer solchen Versicherung bei einer Reise in die USA unerlässlich und sollte mit auf der Liste der Reisevorbereitung stehen. Zwar zählt das amerikanische Gesundheitswesen zu den weltbesten, aber leider hat das auch seinen Preis und der ist ziemlich hoch. Wer das Geld hat, kann sich einer optimalen medizinischen Versorgung gewiss sein. Der entsprechende Versicherungsschutz ist deshalb sehr wichtig. Man sollte sicherheitshalber immer darauf achten, dass die Kreditkarte belastbar ist oder man Bargeld dabei hat, denn die medizinische Versorgung im Krankenhaus erfolgt nur bei direkter Bezahlung und Vorkasse.

Grundsätzlich sind Impfungen für eine USA-Reise nicht erforderlich. Empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig, sind Hepatitis A und B Impfungen. Ratsam ist es jedoch, den Impfschutz stets zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.

Wer in den Sommermonaten in die USA reist, sollte keinesfalls den Sonnenschutz vergessen. Viele Teile des Landes sind dann geprägt vom heißen und schwülen Wetter und die Sonne scheint unerträglich heiß zu sein. Beim Sonnenschutzmittel sollte auf einen hohen Lichtschutzfaktor geachtet werden und auch eine entsprechende Kopfbedeckung sollte Bestandteil des Reiseinventars sein.

Vor Ort kann man sich Medikamente in den sogenannten Drugstores kaufen, die häufig eine eigene Abteilung in Supermärkten darstellen. Natürlich ist es von Vorteil, sich seine eigene kleine Reiseapotheke mitzubringen. Medikamente gegen Magenbeschwerden und Durchfall, sowie Kopfschmerzen oder Reisekrankheiten sollten dabei mitgeführt werden. Auch Salben für kleinere Wunden, Insektenstiche oder Sonnenbrand, genauso wie Pflaster und Binden sind empfehlenswert. Besonders wenn man sich in der Wüste aufhält, sollte man zudem einen guten Wasservorrat parat haben.

Um Magenverstimmungen und Durchfall als typische Reisekrankheit zu vermeiden, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Grundsätzlich gilt vor allem für Selbstversorger: „Cook it, peel it or leave it“. Wasser sollte stets abgekocht und Obst immer geschält werden. Rohe Meeresfrüchte ebenso wie roher Fisch oder rohes Fleisch, sollten keinesfalls verzehrt werden, da hier die meisten Keime und Bakterien lauern.

Für den anstrengenden Langstreckenflug, der vor allem für den Körper eine enorme Belastung ist, sollte man sich vor Reisebeginn Thrombosestrümpfe zulegen, die insbesondere für Langstreckenflüge entwickelt wurden. Um einer Reisethrombose vorzubeugen ist es empfehlenswert, bequeme und leichte Kleidung zu tragen, die Beine langgestreckt hochzulegen und stündlich Wasser zu trinken. Auch leichte Gymnastikübungen haben sich stets bewährt. Außerdem sollte man sich im Zweistundentakt stets die Beine ein wenig vertreten. Da das Risiko einer Reisethrombose bei sitzenden Passagieren höher ist, kann man dem bereits vor Reisebeginn vorbeugen und im Flugzeug einen Platz mit großer Beinfreiheit reservieren, ideal wäre jedoch ein verstellbarer Sitz, der das Liegen ermöglicht.

Internet

Wer seinen eigenen Laptop nicht dabei hat, findet häufig in Bibliotheken PCs, die öffentlich zugänglich sind. In der Regel ist die Nutzung sogar kostenlos. Im Gegensatz dazu ist die Nutzung von Computern in Motels und Hotels meistens mit einer Nutzungsgebühr verbunden. Hat man seinen eigenen Laptop dabei, kann man sich problemlos in Orten, die eine hohe Studentendichte haben, in das offene WLAN-Netz einwählen. LAN und WLAN Netze sind in den meisten Hotels und Motels vorhanden und können teilweise kostenfrei oder auch kostenpflichtig sein. Eine weitere Möglichkeit ist die Internetnutzung mittels eines Hotspots. Besitzt man eine Telecom-Hotspotflat, kann man sich in der Regel an weltweit jeden Hotspot mit seinen Telecom Daten einwählen. In bekannten Buchhandlungen wie Nobles oder Barnes sowie auch in einigen Starbucks-Filialen sind ebenfalls Hotspots kostenfrei nutzbar.

Panne

Wenn es passiert, dass das Mietfahrzeug auf einmal eine Panne hat, sollte man zumindest wissen, an wen man sich in solch einem Fall zu wenden hat. Grundsätzlich sollte man immer zuerst den Vermieter kontaktieren, da dieser eventuell weiterhelfen kann und sagt was zu tun ist. Außerdem ist es ratsam, Mitglied eines Automobilclubs (z. B. ADAC) zu sein, der mit dem amerikanischen AAA zusammenarbeitet. Falls es passiert, dass man unglücklicherweise in der Einöde eine Panne hat, sollte man sich auf gar keinen Fall vom Fahrzeug weg bewegen, sondern stattdessen auf Hilfe warten. Erfahrungsgemäß sind die Amerikaner hilfsbereit und lassen eigentlich niemanden mit einer Panne am Straßenrand stehen.

Rauchen

Die USA sind bekannt als Nichtraucherland. In sämtlichen öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen strengstens verboten, doch vor der Tür finden sich häufig gekennzeichnete Raucherinseln. Das Mindestalter für den Tabakkonsum liegt in Amerika wie auch in Deutschland bei 18 Jahren, in einigen Bundesstaaten jedoch sogar bei 19 Jahren. Man sollte sich unbedingt an die Rauchverbote halten, denn bei Verstößen drohen hohe Ordnungsstrafen.

Reisekrankenversicherung

Deutsche Krankenkassen kommen für Behandlungen in den USA nicht auf, deshalb empfehlen wir unbedingt den Abschluss einer internationalen Reisekrankenversicherung. Dabei sollte man bei Abschluss der Versicherung darauf achten, dass Kosten für den Transport in das Krankenhaus, für den Notarzt sowie eventuell anfallende Behandlungskosten dabei mit abgedeckt sind. Außerdem sollte man sich vorab informieren, welche Unterlagen die Krankenkasse im Krankheitsfall benötigt. Sollte es wirklich soweit kommen, dass eine Behandlung im Krankenhaus notwendig ist, muss diese auch vor Ort im Krankenhaus bezahlt werden.

Sicherheit

Man hört immer wieder aus den Nachrichten von Gewalt und Kriminalität in den USA. Aber rein statistisch gesehen ist das Risiko, Opfer einer Gewalttat oder eines Überfalls zu werden, in den USA genauso hoch wie in Deutschland. Natürlich sollte man wissen, dass beispielsweise Chicago zu den gefährlichsten Städten gehört und dass man nachts einfach bestimmte Gegenden besser meiden sollte. Dass man seine Wertgegenstände in der Öffentlichkeit nicht wie auf dem goldenen Tablett präsentiert und sein Geld sicher aufbewahrt, sollte ebenso selbstverständlich sein.

Strom

Dass man technische Geräte in den Urlaub mitnimmt ist teilweise unvermeidlich und auch eher die Regel. Sei es das geliebte Mobiltelefon um immer erreichbar zu sein, der Fön mit dem frühs die Frisur gerichtet wird oder das Ladegerät für die Kamera, um tolle Urlaubsschnappschüsse zu machen. Erfahrungsgemäß werden viele persönliche technische Geräte von Urlaubern mitgenommen, doch dabei ist zu beachten, dass die Euro-Stecker nicht in die amerikanischen Steckdosen passen. Ratsam ist es deshalb, sich vor Reisebeginn einen Adapter zu kaufen, der dann vor Ort verwendet werden kann. Interessant zu wissen ist sicherlich auch, dass das nordamerikanische Stromnetz nur eine Spannung von gerademal 110V besitzt. Das bedeutet beispielsweise, dass der Fön zwar funktioniert, aber nur noch schwache, lauwarme Luft herauspustet, mit der man unmöglich das Haar trocknen kann. Im Gegensatz dazu besitzen fast alle Netzteile für Kameraladegeräte oder Laptops sogenannte Multinormnetzteile, welche die volle Leistung garantieren. Man erkennt das Multinormnetzteil an dem 100V – 240V Aufdruck. Wer ein solches Multinormnetzteil nicht besitzt, sollte sich im Baumarkt oder Elektrofachmarkt einen Spannungswandler kaufen. Mit diesem funktioniert dann übrigens auch der unentbehrliche Fön. Doch trotz eines Multinormnetzteils sollte man wissen, dass aufgrund der geringen Spannung das Akkuladen länger dauert als gewohnt. Kurzum: wir raten Ihnen unbedingt, sich vor Reisebeginn einen Steckdosenadapter und Spannungswandler zu kaufen (sofern noch nicht vorhanden), damit die Eurogeräte in den USA verwendet werden können. Denn vor Ort ist es nur sehr schwer und teilweise auch sehr teuer diese zu erwerben.

Tanken

Das Tanken in den USA erweist sich als relativ unkompliziert, denn die Bezahlung mit Kreditkarte kann direkt an der Zapfsäule erfolgen. Das Zahlen an der Kasse ist ebenfalls möglich. Zu beachten ist allerdings, dass man an der Kasse den Betrag bereits vorab zu zahlen hat. Man muss sich außerdem darauf einstellen, dass in den USA Gallonen anstatt Liter als Maß genommen werden. Eine Gallone entspricht ungefähr 3,79 Liter. Die Spritpreise variieren je nach Region. Für Normalbenzin zahlt man beispielsweise zwischen 2,60 € bis 3,30 € je Gallone, wobei die Benzinpreise in Kalifornien erfahrungsgemäß am höchsten und in New Mexico und Missouri relativ niedrig sind. Tankstellen sind in den USA flächendeckend verfügbar, doch ist es ratsam vorausschauend zu tanken, falls man sich in einsame Gegenden begibt, wo Tankstellen eher rar sind. In einigen Bundesstaaten, wie beispielsweise Kalifornien, wird das Liegenbleiben mit einem leeren Tank sogar als Verkehrsdelikt gehandelt und streng geahndet. Welchen Sprit der Mietwagen benötigt, kann man beim Vermieter erfragen, häufig ist „Regular Unleaded“ die geläufigste Benzinsorte für Mietwagen.

Telefonieren

Natürlich will man auch im Urlaub nicht auf das Handy verzichten, schließlich möchte man ja in Kontakt mit Verwandten und Bekannten bleiben. Grundsätzlich ist das dank der heutigen modernen Technik auch kein Problem. Zu beachten ist, dass das Mobiltelefon zumindest ein Tribandtelefon sein muss. Ein Quadbandhandy ist vor allem empfehlenswert, wenn man außerhalb der großen Ballungsgebiete unterwegs ist, da hier in der Regel nur das GSM 850 Netz existiert. Erfahrungsgemäß funktioniert das eigene E/D-Netz ohne Probleme, zumindest wenn das Roaming freigeschaltet wurde. Die kostenintensiven Roaminggebühren sind dabei der einzige Nachteil. Eine Alternative sind Callingcards, die sowohl für Handys als auch für Telefonzellen genutzt werden können. Sie verfügen über ein Guthaben und funktionieren ähnlich wie eine Prepaid Card. Für Telefonate ins Ausland sind sie dennoch nicht zu empfehlen. Eine weitere Möglichkeit ist das Telefonieren mit der Kreditkarte. Dazu ruft man die 1-800-CALL ATT an und drückt für Gespräche mit der Kreditkarte die 1. Danach wird die Zielnummer gewählt und man gibt die Kartennummer sowie das Gültigkeitsdatum ein. Die günstigste und bequemste Art in der heutigen Zeit zu telefonieren ist aber ohne Zweifel Skype. Voraussetzung dazu ist natürlich dass man seinen Laptop dabei hat und das Headset nicht vergisst. Für das Online-Telefonat zahlt man dann lediglich die Internetkosten.

Trinkgeld und Tips

Wie überall ist es auch in den USA eine nette Geste, dem Personal in Restaurants etc. ein Trinkgeld (Tips) zu geben, sei es aus Höflichkeit oder um sich speziell für den einwandfreien Service zu bedanken. Da Service in den USA einen hohen Stellenwert hat, erwartet man natürlich dann dafür auch eine entsprechende Honorierung. Umfragen zufolge sieht man die Deutschen als schlechteste „Tipper“ an. Tatsächlich geben wir Deutschen ein Trinkgeld nur für besonders gute Leistungen. In den USA jedoch muss das Servicepersonal mit einem solch geringen Fixgehalt auskommen, das es auf Trinkgelder angewiesen ist. In Restaurants ist es üblich ein Trinkgeld in Höhe von 15 – 20 % zu geben, sofern es nicht schon auf der Rechnung mit ausgewiesen wurde (Tip is included). In Fastfood-Restaurants sowie in Tankstellen, gibt man kein Trinkgeld.

Unterkunft und Übernachtung

Die günstigste Variante um auf einer Route 66-Reise zu übernachten ist sich ein Wohnmobil zu mieten. Natürlich muss man sich bereits vorab über Campingplätze informieren, die sich entlang der Route 66 befinden, denn das wilde campieren ist in den meisten US-Bundesstaaten verboten. Entscheidet man sich aber für eine Reise mit dem Mietwagen oder einem Mietmotorrad, dann übernachtet man ganz komfortabel in ausgewählten Motels oder Hotels. Die Motels sind recht gut ausgestattet und von dem schlechten Ruf den sie einst hatten, ist heutzutage nichts mehr zu merken. Urig aber dennoch modern ist die Kombination, auf die man am häufigsten bei amerikanischen Motels trifft, zumindest bei denen die schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben.

Verkehrsregeln

Im Großen und Ganzen ist das Fahren auf amerikanischen Straßen recht angenehm. Dennoch gibt es einige Regelungen und Unterschiede zu deutschen Verkehrsregeln. Ist man erst mal auf Amerikas Straßen, wird man schnell feststellen, dass die Amerikaner nicht viel von Zeichen oder Symbolen auf den Verkehrsschildern halten. Stattdessen dominieren und regeln Texte in Schildern den Verkehr. Je Bundesstaat unterscheidet sich die allgemeine Höchstgeschwindigkeit. Welche Geschwindigkeit erlaubt ist, sieht man regelmäßig an den jeweiligen Schildern. Geschwindigkeitsbegrenzungen befinden sich auf einem weißen Schild, Warnschilder haben einen gelben Untergrund. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf einem gelben Schild gilt immer nur in Zusammenhang mit einem gelbfarbigen Warnschild, das sich vor Kurven oder Kreuzungen befindet und nur für diese Gefahrenstelle gilt. Hat man die Gefahrenstelle passiert, gilt wieder die Geschwindigkeit die zuletzt auf dem weißen Schild angegeben wurde. Ampeln befinden sich in den USA hinter der Kreuzung und nicht vor der Kreuzung, was vor allem unaufmerksamen Europäern schnell zum Verhängnis werden kann.

 Besonders heikel wird es auf den Highways oder Interstates, wo das Überholen auf der rechten Spur erlaubt ist und man stets mit schnelleren Fahrzeugen die von hinten kommen rechnen muss. Halte- oder Parkverbote erkennt man u. a. an farbig markierten Bordsteinkanten. Ist der Bordstein weiß, darf man nur 5 Minuten lang parken, ist er grün, dann darf man 10 Minuten halten. Muss man hinter einem Schulbus anhalten, darf man nicht vorbei fahren. Diese Regelung gilt auch dann, wenn der Schulbus auf der entgegengesetzten Fahrbahn anhält. Man sollte sich zudem auch merken, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Interstates 65 mph (105 km/h) beträgt. Innerorts fährt man meistens nur 25 bis 35 mph, an Schulen sogar nur 15 mph. Auf Fernstraßen ist die Geschwindigkeit meistens auf 55 bis 75 mph beschränkt. Sicherlich ist es auch interessant zu wissen, dass man an einer roten Ampel rechts abbiegen darf. Dennoch gilt sie wie ein Stoppschild: erst anhalten, sodass die Räder zum völligen Stillstand kommen und dann erst weiterfahren. Zu beachten ist allerdings, dass man nicht an der roten Ampel abbiegen darf, wenn ein zusätzliches Verkehrsschild mit dem Aufdruck „no turn on red“ angebracht ist. Ein weiteres wichtiges Verkehrsschild, ist das Stoppschild mit dem Zusatz „4-WAY“. Dies bedeutet, dass alle Verkehrsteilnehmer an der Kreuzung stoppen müssen. Das Prinzip ist ungewöhnlich aber einfach: wer als erster anhält, darf zuerst weiterfahren und so geht es der Reihenfolge nach.

Visum und Einreisebestimmungen

Durch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen auf den inneramerikanischen wie auch internationalen Flughäfen, gibt es seit November 2010 für alle Flüge in die USA das Secure Flight Programm. Dies bedeutet für Flugreisende, dass diese ihren vollständigen Namen lt. Reisepass, das Geschlecht und Geburtsdatum an die Reiseveranstalter bzw. Fluggesellschaften weiterleiten müssen. Wenn diese Daten fehlen, kann die Buchung abgewiesen und die Bordkartenausstellung durch die US-Behörden untersagt werden.

Flugpassagiere sollten außerdem wissen, dass sämtliche Gepäckstücke auf explosive Stoffe durchleuchtet werden. Es wird deshalb auch geraten, Koffer nicht abzuschließen, damit die manuelle Nachkontrolle ohne eventuell entstehende Kofferschäden ermöglicht werden kann, denn die Transport Security Administration (TSA) ist berechtigt, verschlossene Gepäckstücke auch gewaltsam zu öffnen. Der Flugpassagier wird schließlich in seinem Koffer einen Hinweiszettel über die durchgeführte Kontrolle finden, der auch über den Haftungsausschluss bei Verlust und Beschädigung des Kofferinhalts informiert. Wissen sollte man auch, dass elektronische Datenträger wie auch Laptops durch die US-Grenzbehörden untersucht werden dürfen, um Straftaten zu verhindern. Hin und wieder kann es außerdem bei der Ein- oder Ausreise zu körperbezogenen Kontrollen und Durchsuchungen kommen.

Deutsche Staatsbürger, egal ob Tourist oder Geschäftsreisender, benötigen kein Visum für die Einreise in die USA denn für sie gilt das Visa Waiver Programm. Dies bedeutet, dass man visumfrei einreisen darf, aber die maximale Aufenthaltsdauer in den USA 90 Tage nicht überschreiten darf. Voraussetzungen dafür sind der Besitz eines entsprechenden Reisedokuments (gültiger Reisepass), die Einreise mit einer regulären Flug- oder Schifffahrtgesellschaft, die Vorlage eines Rück- bzw. Weiterflugtickets sowie der Besitz der elektronischen Einreiseerlaubnis „ESTA“. Auch wenn diese Kriterien erfüllt wurden sind, so ist die Einreise dennoch nicht garantiert, denn letztendlich entscheidet der Grenzbeamte über die Einreise.  Als zulässiges Reisedokument für die Einreise deutscher Staatsbürger, wird nur der Reisepass bzw. Kinderreisepass (bordeauxroter Reisepass) akzeptiert. Ein vorläufiger Reisepass oder ein Personalausweis, sind nicht für das visumfreie Einreisen möglich bzw. nicht zugelassen. Zu beachten ist, dass der Pass über die maschinenlesbare Zone verfügen muss, sowie über ein digitales Foto, sofern der Reisepass nach dem 26.10.2005 ausgestellt wurde. Ausgestellte Reisepässe ab dem  26.10.2006, müssen zudem elektronische Pässe sein, die einen digitalen Chip und biometrische Daten des Reisepassinhabers enthalten.

Daneben ist, wie bereits erwähnt, eine elektronische Einreiseerlaubnis zwingend notwendig, kurz ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Diese Einreiseerlaubnis wird im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov beantragt, entweder persönlich oder durch Dritte. Das ESTA wird einmal erteilt und ermöglicht mehrmalige Einreisen in die USA innerhalb von zwei Jahren. Für die Beantragung werden 14 USD erhoben, die mit einer Kreditkarte (VISA, American Express, MasterCard oder Discover) ebenfalls online zu bezahlen sind. Ändert sich jedoch innerhalb der zwei Jahre der Reisepass, der Name, die Staatsangehörigkeit  oder die Antwort auf eine der Fragen, so muss eine neue Einreiseerlaubnis (Travel Authorization)beantragt werden. Aktualisierungen der E-Mail-Adresse, der Telefonnummer, der Angaben zur Transportgesellschaft und dem Abflugort, wie auch der Zieladresse in den USA, können einfach online geändert werden, eine erneute Ausstellung und somit eine neue Bezahlung des ESTA sind nicht notwendig. Die Antwort auf die ESTA-Beantragung erhält der Antragsteller in der Regel in Minutenschnelle. Nachdem man den ESTA-Antrag online ausgefüllt und bezahlt hat und dieser bewilligt wurde, sind alle zur Einreise benötigten Daten vorhanden und können auch von den Grenzbeamten eingesehen werden. Sicherheitshalber kann man sich aber seinen ESTA-Antrag ausdrucken und mit den restlichen Reisedokumenten bei sich führen.

Zahlung vor Ort

Die Bezahlung mit der Kreditkarte steht in den USA ganz hoch im Kurs und ist eher die Regel denn die Ausnahme. Dennoch geht es nicht ganz ohne Bargeld. Keinesfalls sollte man sich vor Reisebeginn zu viele Dollar kaufen, denn auch vor Ort kann man problemlos Geld umtauschen. Eine USA-Reise ohne Kreditkarte zu planen, ist nahezu unmöglich, da sie für viele Dinge benötigt wird (beispielsweise bei der Mietwagenbuchung, ESTA-Beantragung oder der Hotelreservierung). Doch heutzutage ist es auch kein Problem mehr, mit der Maestro-Karte (EC-Karte) an vielen Stellen zu zahlen. Als alleiniges Zahlungsmittel ist sie trotzdem nicht geeignet. Etwas veraltet, aber dennoch üblich, ist die Bezahlung mit Traveller Checks. Beachten muss man hierbei, dass die Traveller Checks in vielen Ortschaften und Geschäften gar nicht mehr angenommen werden. Der Vorteil bei der Bezahlung mit Traveller Checks ist aber, dass man den Restbetrag immer bar ausgezahlt bekommt.