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Wohnwagen

Wer gerne unabhängig reist, flexibel sein will und Wert auf Komfort legt, für den ist eine Route 66-Reise mit dem Wohnmobil genau das Richtige. Tagsüber erkundet man Stück für Stück die legendäre Mother Road und abends lässt man einen aufregenden Tag auf einem Campingplatz zu Ende gehen oder verbringt die Nacht in einem Motel.

Der Vorteil eines Wohnmobils liegt klar auf der Hand: man packt (wenn überhaupt) nur einmal seine Sachen aus und spart sich somit das lästige Koffer ein- und auspacken. Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich, dass man mittendrin im Geschehen ist und sich selber versorgen kann. Wohnmobile in den USA, sogenannte RVs (Recreation Vehicles) sind häufig größer als in Deutschland und ähneln eher kleinen rollenden Luxusvillen. Demzufolge ist auch der Benzinverbrauch deutlich höher. Da Camping in den USA sehr beliebt ist, variieren die Stellplätze für Wohnmobile nicht nur hinsichtlich den Preisen, sondern auch der Ausstattung. So findet man durchaus recht gute Campingplätze, die beispielsweise über einen Pool verfügen, ebenso ist es aber auch möglich, dass man auf einem eher spärlich ausgestatteten Campingplatz in der Wildnis übernachtet. Die vorherige Reservierung eines Stellplatzes ist vor allem von der Saison abhängig. So sollte man diesen insbesondere zur Hochsaison sicherheitshalber reservieren. Abhängig von der Personenzahl die mit reist, wählt man die Größe des Wohnmobils aus. Natürlich kann man sich auch ein „großes“ Wohnmobil mieten, wenn man nur zu zweit ist und eben Wert auf Komfort legt und sich dieses Stück Luxus leisten möchte. Fairerweise muss man aber sagen, dass es recht kompliziert werden kann mit dem Wohnmobil zu reisen, denn die einzelnen Streckenabschnitte der alten Route 66 sind recht eng.  Außerdem muss man beachten, dass man sich stets im Vorfeld darüber informieren muss, wo sich die Campingplätze entlang der Route 66 befinden, denn das „wilde“ campen in freier Natur ist in den meisten US-Bundesstaaten strengstens untersagt.

Es ist ratsam das Wohnmobil in Deutschland bzw. in der Heimat bereits zu mieten, um Ärger oder Komplikationen vor Ort zu vermeiden. Zudem könnte auch die Gefahr bestehen, dass die Fahrzeuge vor Ort nicht mehr verfügbar sind, was häufig während der Sommermonate der Fall ist. Ein weiterer Vorteil der frühzeitigen Buchung des Fahrzeugs ist, das man somit gleich eine entsprechende Versicherung hat. Zu beachten ist, dass man ein Miet-Wohnmobil mit unbegrenzter Kilometerleistung wählt, da alles andere ansonsten sehr, sehr teuer werden kann. Die Übergabe des Wohnmobils läuft erfahrungsgemäß schnell und unkompliziert ab. Dennoch sollte man sich etwas Zeit nehmen und vor der endgültigen Übernahme das Fahrzeug auf eventuelle Schäden prüfen und kontrollieren ob die Einrichtung komplett ist. Bei Übernahme des Fahrzeugs muss eine Kaution hinterlegt werden. Diese kann meistens nur mit einer anerkannten Kreditkarte erfolgen. Zu beachten ist, dass bei Hinterlegung mit einer Kreditkarte Karteninhaber und Mieter die gleiche Person sein müssen. Des Weiteren sollte man sich bereits vorab über die Öffnungszeiten der Anmietstation informieren, um keine bösen Überraschungen vor Ort zu erleben. Die Schalter der Vermieter findet man in der Regel im Flughafengebäude. Falls dieser möglicherweise geschlossen ist, fährt man mittels eines Shuttles zur Mietstation, wo sich ebenfalls ein Büro der Vermietung befindet. Hier können schließlich alle Formalitäten erledigt und das Wohnmobil entgegengenommen werden.

Beispiel: Wohnwagenpreise

Saison Mietdauer Pax Typ Preis
Sommer 14 Tage Bis zu 3 Personen z.B. Motorhome Compact C19 ca. 1340€ - 1500€
Bis zu 5 Personen z.B. Motorhome Standard C25 ca. 1610€ - 1800€
Bis zu 6 Personen z.B. Motorhome Large C30 ca. 1680€ - 1880€

Der Fahrer des Mietfahrzeuges muss mindestens 21 Jahre alt sein und derjenige, der das Fahrzeug übernimmt muss mindestens 25 Jahre alt sein. Häufig müssen die Fahrer zwischen 21 und 25 Jahren einen Preiszuschlag bzw. Risikozuschlag zahlen, der ungefähr bei 5 Dollar am Tag liegt. In einzelnen Fällen lehnt man zudem Fahrer über 70 Jahren ab. Ratsam ist es, einen Zusatzfahrer bei Abschluss des Mietvertrages anzugeben, dies kann nämlich in vielerlei Hinsicht eine enorme Entlastung sein. Als Route 66-Reisender sollte man außerdem wissen, dass für Mietfahrzeuge Einwegmieten fällig sind. Einwegmieten werden dann erhoben, wenn das Mietfahrzeug nicht wieder am Ort der Übernahme, sondern in einer anderen Stadt abgegeben wird. Die Höhe der Einwegmiete variiert je nach Region und kann vorab bei Buchung bzw. Reservierung des Mietfahrzeugs angefragt werden.

USA Wohnmobile

Weitere Informationen über Wohnmobile in der USA.

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