Erweiterte Route 66 Tour

Große Reise auf der Route 66

Auf Ihrer Erweiterten Tour entlang der Route 66 erleben Sie die großartigsten Orte, die die Route 66 zu bieten hat. Schlendern Sie durch Chicago und sehen Sie die Schönheit der Metropole. Genießen Sie die herrliche Landschaft und die außergewöhnliche Natur mit dem Grand Canyon und den Meramec Caverns. Erleben Sie etwas Mexiko auf der Route 66 in New Mexico. Wie wäre es mit einem typisch amerikanischen Mittagessen? Machen Sie einen Stopp in einem der urigen Dinners entlang der Route 66. Lassen Sie Ihre Reise im herrlichen Los Angeles, am Fuße Hollywoods ausklingen.

 

 

 

 

16 Tage / 15 Nächte (Länge 3.751 Km)

Chicago, Illinois

Ihre Reise beginnt in der berühmten "Windy City". Einst als Handelsposten bekannt, lebten in Chicago berühmte Gangster wie Al Capone. In Chicago beginnt die Route 66, auch wenn der Startpunkte einige Male verschoben wurde. Derzeit beginnt Ihre Reise an der Adams Street in der Michigan Avenue. Erkunden Sie als Erstes Chicagos Sehenswürdigkeiten. Hier erleben Besucher aufregende Architektur und natürlich das zweithöchste Gebäude Nordamerikas: Der Willis Tower mit seinen 442 m. Er ist die perfekte Kulisse für diese Stadt. Wer abends ausgehen möchte: Jazz Clubs, Lounges, feine Restaurants und wunderbare Theater laden dazu ein. Für Shoppingbegeisterte empfiehlt sich die "Magnificent Mile". Mit ihren wunderbaren Läden sollte hier jeder etwas finden. Obendrein bietet Chicago jede Menge Museen wie das Art Institute, Field Museum of Natural History und Museum of Science and Industry. Vergessen Sie nicht noch vor Ihrer Reise den Buckingham Fountain zu besuchen, der direkt am Startpunkt der Route 66 liegt.

Chicago intensiv erleben

Es stehen Ihnen zwei Tage in Chicago zur freien Verfügung. Sie haben Zeit zum "Ankommen" und Bummeln, für Besichtigungen und natürlich zum Hotdog-Essen. Die Chicagoer Hotdog-Verkäufer sagen von sich selbst, die besten Hotdogs der Welt zu machen. Der Ruf Chicagos ist immer noch durch die Zeiten des Gangsters Al Capone geprägt. Doch diese Zeiten sind längst vorbei, denn die Stadt ist heute ein bedeutender Wirtschaftsstandort, was sich in sieben überregional bekannten Universitäten niederschlägt. Auch als Kunststadt ist Chicago bedeutend. Werke von Picasso, Chagall und der französischen Impressionisten belegen dies. Chicago bietet zahlreiche einzigartige Museen (z. B. das Polizeimuseum oder das chirurgische Museum). In ihrer ethnischen Struktur ist die Stadt sehr ungewöhnlich, denn Chicago ist nach Warschau die zweitgrößte polnische Stadt. Hier leben aber auch viele Schweden (im Stadtteil Andersonville), Litauer und Ukrainer. In Chicago haben Sie auch die Möglichkeit, das Restaurant Lou Mitchells, das sich in der 565 W. Jackson Boulevard befindet, zu besuchen. Das Restaurant wurde 1923 erbaut und versorgt seit der ersten Stunde die Reisende der Route 66. Als Teil der einzigartigen Tradition, erhalten alle weiblichen Gäste eine Box mit Milchbonbons. Das Restaurant wurde 2002 in die "Route 66 Hall of Fame" aufgenommen.

3 Übernachtungen in Ihrem gebuchten Hotel in Chicago.

Chicago - St. Louis (Missouri)

Die Tagesdistanz beträgt ca. 480 km.

Heute geht es los, entlang der Route 66. Sie fahren entlang der Straße durch Chicago nach Süden in die Stadt McLean. Die kleine Stadt ist bekannt für ihren einzigartigen Dixies Truck Stop. Dieser wurde 1926 eröffnet. Seitdem war er nur ein einziges Mal geschlossen. Weiter geht es durch die Kohleabbauflächen von Illinois. Diese führen entlang des Pontiac Trail. Einige Teile der ehemaligen Fahrbahn sind sogar noch zu sehen. Auf keinen Fall sollten Sie die "Our Lady of the Highway Statue" in Litchfield und den Paris Stop Cafe verpassen. Auf dem Weg liegt die Meramec Caverns, die man sich unbedingt ansehen sollte. Immerhin die Höhlen sind die ältesten Attraktionen auf der "Mother Road". Die Höhlen entstanden durch Erosionen großer Kalksteinablagerungen. Man erhält Einblicke in die faszinierende Geologie der Region. Im 18. Jahrhundert nutzte man die Höhle zur Salpetergewinnung, um daraus Schießpulver herzustellen. Einer Legende nach, soll sogar der berühmte Verbrecher Jesse James hier sein Versteck gehabt haben. Auch für Filmkulissen sind diese Gebilde und Höhlen äußerst attraktiv. Hier wurden zum Beispiel Szenen aus Tom Sawyer (1973) gedreht.
Im Norden von St. Louis war der ursprüngliche Übergang zum Mississippi, die "Old Chain of Rocks Bridge". Entlang der Riverfront Trail, ein Wander- und Fahrradweg, geht es zur Old Chain of Rocks Bridge und nach "Geteway Arch". Das atemberaubende Monument in St Louis ist der höchste Bogen der Welt. Er wurde einer Kettenlinie nachempfunden und ist komplett aus Stahl. Wer will, sollte sich den grandiosen Ausblick von der Aussichtsplattform nicht entgehen lassen. Dabei lässt sich auch so einiges im faszinierenden Museum of Westward Expansion entdecken. Hier wurde übrigens der Stoßdämpfer erfunden. Probieren Sie unbedingt einen "gefrorenen Pudding" am Ted Drewes Frozen Custard. Und wer dann noch zum Abschluss des Tages ein Bier möchte, sollte die "Route 66 Brewery" besuchen, einer kleinen Brauerei mit Restaurant, die sich im einstigen Hauptbahnhof von St. Louis befindet.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in St. Louis.

St. Louis - Springfield (Missouri)

Die Tagesdistanz beträgt ca. 344 km. 

Heute geht es nach Springfield im Südwesten von Missouri. Entlang der schönen Ozark Mountains, vorbei an der I-44 auf der Route 66. Hier entdeckt man weiße und braune Verkehrszeichen. Sie weisen auf Haltestellen mit historischem Hintergrund hin.
Außerdem entdeckt man Weinkellereien, Kuhweiden und Nussbaumschüsselmanufakturen. Alles umringt von der wundervollen Landschaft aus Bergen, grünen Wäldern, tiefblauen Seen und reißenden Bächen.

Springfield hautnah erleben

Springfield auch "Königinnenstadt der Ozarks" genannt, liegt inmitten der Ozark Mountains die zum Wandern einladen. Besuchen Sie Branson, der Countrymusik-Himmel auf Erden. Hier gibt es außerdem einige der besten Theater in ganz Amerika. Für Musik- und Musicalfans ein echtes Highlight und ein wunderbarer Abschluss zum Abend.

Zwei Übernachtungen in Ihrem gebuchten Hotel.

Springfield - Tulsa (Oklahoma)

Die Tagesdistanz beträgt ca. 304 km.

Alte, wunderschöne und geschichtsträchtige Gerichtsgebäude erleben Sie heute auf ihrer Reise von Lebanon, Conwa und Carthage nach Joplin. Joplin ist eine der wichtigsten Städte Missouris. Bleiben Sie auf der Route 66 und fahren Sie 14 Meilen entlang des Sonnenblumenstaates Kansas. In der Stadt Baxter Springs befand sich eine Bank, die von Jesse James persönlich ausgeraubt wurde. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Restaurant. Der Safe, heute eine Toilette, existiert noch. In Oklahoma erwartet Sie ein wunderschönes Art déco Coleman Theater. Hier trat auch Will Roger regelmäßig auf. Schlendern Sie entlang der Cherry Street, dem historischen Einkaufsviertel Tulas.

Entdecken Sie Geschichte, Natur und Kunst live

Heute geht es nach Tahlequah. Hier befindet sich der Trail of Tears der östlichen Cherokee-Indianer. Sie ist nicht nur der Verwaltungssitz des Cherokee Country, sondern auch Hauptstadt der Chorekee-Nation. Wer mehr darüber erfahren will, sollte das Cherokee Heritage Center besuchen. Das Cherokee National Museum zeigt den Trail of Tears während einer Tour. Außerdem verfügt das Museum über einen Museumsshop in denen es indianische Kunstwerke und Handwerkskünste gibt. Zudem sollten Sie sich das Museumsdorf oder die altertümliche Farm nicht entgehen lassen. Im Sommer finden die Aufführung "Trails of Tears" statt.
Nahe des Cherokee Heritage Centers befindet sich das Murell Home. Hier lebten versklavte Afrikaner und schwarze Freigelassene. Mitten im Zentrum von Tahlequah befindet sich das Cherokee National Capitol Building. Seit 1870 ist es Regierungssitz des Cherokee County. Oder besichtigen Sie das Cherokee National Prison und die unzähligen Galerien. Geben Sie acht auf die Straßenzeichen, denn diese sind in der Cherokee-Sprache geschrieben.
Es geht zurück nach Tulsa oder Sie fahren nach Pawhuska, der Hauptstadt des Osage County. Nach dem Öl-Boom im Jahre 1920 lebten hier die reichsten Menschen der Welt. Besuchen Sie das Osage Tribal Museum und entdecken Sie die faszinieren Geschichte. Im Stadtzentrum gibt es über 86 Gebäude, die im National Register of Historic Places stehen. Und wo wurde wohl Amerikas erste Pfadfindergruppe gegründet? Genau hier. Das und noch viel mehr erfahren Sie im Osage County Historical Museum.
Alternativ können Sie auch Woolaroc besuchen. Das Tierschutzgebiet mit Ranch liegt südwestlich von Bartlesville. Sie wurde 1925 von dem Ölmann Frank Phillips gebaut. Das 3.600 Hektar große Gebiet besitzt über 30 verschiedene Arten von einheimischen und exotischen Wildtieren. Es gibt auch ein Museum in denen sich eine Sammlung aus weltlicher Kunst, Relikten und Exponaten und Kunstwerke aus aller Welt beinhaltet.

Zwei Übernachtungen in Ihrem gebuchten Hotel in Tulsa.

Tulsa - Oklahoma City

Die Tagesdistanz beträgt ca. 176 km.

Auf Ihrem Weg nach Oklahoma City entdecken Sie zahlreiche Diners, altmodische Tankstellen und Motor Courts. In der kleinen Stadt Arcadia können Sie das berühmte Round Barn entdecken. Es wurde 1898 erbaut und ist mittlerweile restauriert. Sie Route 66 Satelliten-Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss. Ebenfalls sollten Sie sich die Gebäude in der Innenstadt anschauen. Sie haben alle einen interessanten geschichtlichen Hintergrund. Als Heimat des Rock Café gilt Stroud, das zugleich ein berühmtes Wahrzeichen der Route 66 ist. Es wurde im Jahr 1939 eröffnet und aus Giraffenstein erbaut. Außerdem befindet sich darauf eine alte Coca-Cola Werbung, die ein beliebtes Motiv für Fotos ist.
In Oklahoma City befinden sich die größten Viehmärkte der Welt: Die Oklahoma City Stockyards. Wer möchte, kann an einer der Auktionen teilnehmen. Diese finden Montag- und Dienstagmorgen statt. Oder machen Sie einen Spaziergang durch Cowtown. Hier erwarten Sie eine Vielzahl von Läden aus alter Zeit und moderne Geschäfte für Bekleidung und Schmuck. Das „National Cowboy and Western Heritage Museum“ spiegelt den robusten Individualismus und romantischen Geist der Grenze wieder. Es besitzt eine umfangreiche Sammlung an klassischer und zeitgenössischer westlicher Kunst und Tausende Artefakte und Gegenstände. In der lebensgroßen Westernstadt finden Sie interaktive Exponate, The American Cowboy Gallery, The American Rodeo Gallery, The Native American Gallery und die Western Entertainers Gallery.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Oklahoma City.

Oklahoma City - Amarillo (Texas)

Die Tagesdistanz beträgt ca. 432 km.

Wie wäre es mit einem typischen Cowboy Frühstück? Das bekommen Sie im Cattleman’s Café in der historischen Stockyard City. 1910 eröffnete Cattleman’s und ist damit das älteste Restaurant in Oklahoma. Richtung Westen durch El Reno überqueren eine Brücke nahe Bridgeport. Clinton gilt als das Herz und die Seele des Route 66 Landes. Besuchen Sie das Route 66 Museum.
 Die Reise geht weiter zum „Texas Panhandle“ (übersetzt: Pfannenstiel) und durch die Stadt Shamrock. Treten Sie ein in das "echte" Texas, welches reichlich Ölvorkommen besitzt. Egal ob Canyons, Cowboys oder Steaks, hier finden Sie alles, was Texas berühmt machte. Die größte Route 66-Stadt in Texas ist Amarillo. Entdecken Sie entlang der alten Straße der 6th Ave. zwischen Georgia und den westlichen Straßen Antiquitätenläden, Restaurants und Cafés. 

Eine Übernachtung in ihrem gebuchten Hotel Amarillo.

Amarillo - Tucumcari ( New Mexico)

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 272 km.

Heute geht es weiter nach Tucumcari. Auf der Strecke können Sie ganz außergewöhnliche Attraktionen erleben, wie die Cadillac Ranch. Die Ranch besteht aus ca. 10 Cadillacs. Diese sind mit bunten Graffitis bedeckt und ragen aus einem alten Feld am Straßenrand. Weiter geht es nach Süden. Besichtigen Sie das prächtige Panhandle Museum mit seiner indianischen Sammlung. Oder besuchen Sie den Palo Duro Canyon, der einst das Versteck von nordamerikanischen Comanche-Indianern war. Erleben Sie die Geisterstadt Glen Rio. Hier können Sie mit einem Bein in New Mexico stehen und mit dem anderen in Texas. New Mexiko zeigt sich in einer ungewöhnlichen Landschaft, die für Fahrer der Route 66 ein Erlebnis sein dürfte. Man kommt sich vor, als wäre man wirklich in Mexiko. Die flachen Weiten des Llano verwandeln sich zu den roten Klippen von Gallup. Auch die Ortsnamen entsprechen nicht mehr dem typisch Amerikanischen, sondern klingen eher nach Spanisch, Pueblo oder Navajo Sprachakzenten. Fahren Sie nach Tucumcari und verpassen Sie nicht die Leuchtreklame des Blue Swallow Motel. Das Motel ist ein Klassiker entlang der Route 66. Der alten Tradition nach befinden sich hier die Garagen direkt neben dem Zimmern.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Tucumcari.

Tucumcari - Santa Fe 

Die heutige Tagesdistanz beträgt 329 km. 

Auf den Spuren der Southern Pacific Railroad verlief die Route 66 durch den Osten New Mexicos. Im Westen von Santa Rose verläuft die Straße in den Norden. Hier wurde sie zu einer historischen Straße, mit dem Verbund aus Santa Fe Trail und El Camino Real. Da die Strecke nicht mehr durch Santa Fe ging, sondern Pecos River Valley, wurde die Strecke von amerikanischen Stämmen für viele Jahre genutzt, um die Pueblo-Länder des Rio Grande zu erreichen.
 Santa Fe Trail war nur noch mit dem Süden Las Vegas verbunden. Santa Fe verbindet noch viel mit der damaligen Zeit. Viele der Plätze und Gebäude erzählen die einstige Geschichte. Die Stadt ist voller Kunst der einstigen amerikanischen Kultur und Tradition, ebenso wie die des spanischen Erbes durch Santa Fes Bräuche.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Santa Fe.

Santa Fe - Albuquerque

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 112 km.

Die ursprüngliche Route der El Camino Real, die südlich über der La Bajada entlanggeht, führt durch zahlreiche Pueblo-Gemeinden am Rio Grande und nach Albuquerque. Sie fahren durch New Mexicos größte Stadt aus nördlicher Richtung und überqueren den Rio Grande über die Barrelas-Brücke. Die Stadt entwickelte sich entlang der 4th Street. Zum Wachstum gehörten vor allem Tankstellen, Motels, Restaurant und Autowerkstätten. Die historische Altstadt mit der Villa von Albuquerque ist sehr zu empfehlen.
Halten Sie an und erkunden Sie das Pueblo Kulturzentrum. Entdecken Sie Kunstwerke und Handwerkskünste der Pueblos. Am Wochenende finden hier Indianertänze statt. In der Nähe befindet sich das Petroglyph National Monument. Hier haben, vor Tausenden von Jahren, Jäger schätzungsweise 17.000 Felsbilder in das Lavagestein eingekerbt.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Albuquerque.

Albuquerque - Gallup

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 272 km.

Im Westen von Albuquerque geht es durch rote Tafelberglandschaften und Steinklippen. Sie erinnern ein wenig an eine Westernfilmkulisse. Entlang der Laguna und Ácoma Pueblo Landschaften führt Sie Ihre Fahrt weiter über eine kurvige, zweispurige Autobahn. Es geht vorbei an der Budville Trading Company. Diese wurde 1928 gegründet und von Bud Rice und seiner Frau geführt. Das Unternehmen war als eines der besten Autoserviceunternehmen im Südwesten bekannt. Hier konnten Autofahrer Wasserflaschen bekommen oder Ihr Auto zur Durchsicht und zum Reifencheck bringen. Es geht weiter zur Villa de Cubero. Erbaut wurde sie von einer indianischen Händlerfamilie im Jahr 1937, heute dient sie als Auto-Court für Übernachtungen und längere Aufenthalte. Hier entstand auch das große Werk „The Old Man and the Sea“ von Ernest Hemingway. Außerdem lebte hier Lucille Ball während ihrer Scheidung von Desi Arnaz.
Höhepunkt der heutigen Reise ist Ácoma Sky City, die älteste bewohnte Siedlung der Vereinigten Staaten. Die Siedlung liegt auf einem 109 Meter hohen Talgrund und ist umgeben von Bergen. In Ácoma sollte man sich unbedingt die San Esteban Del Rey Mission.
 Die Route 66 führt weiter nach Grants, einst Standort für den Uranabbau und weiter entlang der Santa Fe Avenue. Ziel des heutigen Tages ist Gallup. Die Stadt bietet eine einzigartige Mischung. Handelsposten, Galerien und Läden vermischen sich mit indianischen und südwestlichen, spanischen Kunsthandwerken zu einer besonderen Atmosphäre. Besuchen Sie das Gallup Cultural Center. Es besteht aus der Ceremonial Galerie, dem Storyteller Museum und dem Kiva Kino. Oder besuchen Sie den Red Rock State Park.

Eine Übernachtung in Ihrem gebeuchten Hotel in Gallup.

Gallup - Holbrook (Arizona)

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 192 km.

Kein Wald der Welt ist so faszinierend wie der Petrified Forest („versteinerter Wald“). Auf der 93.533 Hektar großen Landschaft findet man riesige, versteinerte Stämme. Durch das Zusammenspiel von Zeit, Klima und Standort konnten sie erhalten bleiben. Hier befinden sich auch die Badlands der Chinle Formation, auch als Painted Desert bekannt. Am Nachmittag geht es weiter nach Holbrook. Hier befindet sich das 1898 errichtete Gerichtsgebäude, das einen Platz im National Register of Historic Places hat.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Holbrook.

Holbrook - Flagstaff 

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 144 km.

Stellen Sie sich Folgendes vor: Ein Meteor von hunderttausend Tonnen rast mit 40.000 Meilen pro Stunde auf die Erde zu. Den dabei entstandenen Meteorkrater können Sie besuchen. Sehen Sie, welche Auswirkungen so ein Meteor hat. Der Krater ist 168 Meter tief und besitzt einen Durchmesser von 1.219 Meter. Zudem gibt es Exponate, Filme und Vorträge für weitere Informationen.
 Wollten Sie schon immer mal wissen, wie Astronauten trainieren? Nehmen Sie an einer geführten Tour teil. Auf der Route 66 nach Flagstaff bietet es sich außerdem ein "Mom and Pop"-Restaurant, Café oder Rasthäuser zu besuchen. Hier befindet sich auch der Museum Club. Für 50 Jahre war es das Wahrzeichen von Flagstaff und Gastgeber für Musiklegenden wie Willie Nelson und Waylon Jennings.

Flagstaff - Grand Canyon - Flagstaff

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 320 km

Heute verlassen Sie Flagstraff für einen Tagesausflug. Es geht über den Highway 80, vorbei am Sunset Crater Volcano abwärts zum Marble Plateau (weißes Marmorplateau) im Navajo-Reservat gelegen. Die Handelsposten besitzen eine spannende Atmosphäre aus Geschichte, authentischer indianischer Kunst und handwerklicher Gegenstände. Weiter geht es an der Kreuzung vom Highway 89 und 64 zum Grand Canyon Nationalpark.
Klettern Sie auf den Aussichtsturm der Desert View Overlook und genießen Sie die herrliche Aussicht des Grand Canyons. Der Canyon bietet viele Aussichtspunkte. Besichtigen Sie im Grand Canyon Village den historischen Bright Angel und die El Tovar Lodges und das Hopi Haus. Auf dem Rückweg nach Flagstaff über den Highway 180 erleben Sie die Schönheit der Ponderosa-Kiefern und Espen Wälder.

Zwei Übernachtungen in Ihrem gebuchten Hotel in Flagstaff.

Flagstaff - Kingman 

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 272 km.

Auf der I-40 nach Flagstaff geht es weiter nach Williams. Viele der ursprünglichen Route 66-Unternehmen konnten hier aufrechterhalten bleiben. Weiter geht es auf der I-40 nach Ash Fork. Fahren Sie an der Crookton Road raus, dem längsten Teil der Route 66, und weiter Richtung Seligman. Die Stadt ist Heimat des Snop-Cap Drive-in, ein echter Fast-Food-Stopp mit Eisdiele aus den 50ern. Nun geht es die Straße hinunter zu den Grand Canyon Caverns, die zu den größten trockenen Höhlen der Vereinigten Staaten zählen.
 Die Strecke führt sie durch die kleinen Orte Hackberry, Valentine, Truxton und Peach Springs. Hier hat man das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist. Ihre Fahrt führt Sie von Valle Vista, der jüngsten Gemeinde der alten Route 66, aus weiter nach Kingman, dem "Herz der historischen Route 66". Besuchen Sie das Powerhouse Route 66 Museum.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Kingman.

Kingman - Barstow (Kalifornien)

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 416 km.

Heute geht es rasant weiter, auf dem längsten, noch existierenden Stück der Route 66 zwischen Chicago und Los Angeles. Der Weg führt Sie nach Oatman. Die Stadt ist eine Geisterstadt und berühmt für die Flitterwochen, die Clark Gable und Carol Lombard hier verbrachten. Halten Sie sich schließlich Richtung Westen und biegen Sie nach Süden in Richtung Topock-Golden Shores und verbringen einige Zeit in Needles am Colorado River. Die Stadt ist voller historischer und alter Gebäude. Dazu zählen das "El Garces", das 1906 erbaute Harvey House und das Women’s Clubhouse. Das Old Trails Inn ist ein altes Gerichtsgebäude, auch als Palm Motel bekannt.
Es geht weiter auf der I-40. Die Ausfahrt des Highway 95 bringt Sie zurück zur Route 66. Dieser Teil der alten Strecke wurde erst 1931 erbaut. Er führte zu der kleinen Wüstengemeinde Goffs (Kalifornien). Das Stück Mojave-Wüste ist leider nicht mehr als eine trostlose Einöde. Einst boomten hier Gemeinschaften. Doch die meisten Städte entlang des National Trails Highways sind eher klein und von dem, was einst war, ist nicht mehr viel da. Geschichte kann man hier dennoch finden. So wurde die Stadt Barstown nach William Barstow Strong. Zum Zeitpunkt der Gründung war er Präsident der Santa Fe Railroad. 1910 wurde das Railroad Depot erbaut. Dieses diente auch als Harvey House und beheimatet heute das Route 66 Mother Road Museum. Im El Rancho Motel und das El Rancho Café bilden das Wahrzeichen der Mother Road.

Eine Übernachtung in Ihrem gebuchten Hotel in Barstow.

Barstow - Santa Monica

Die heutige Tagesdistanz beträgt ca. 224 km.

Heute geht es weiter nach Lenwood, ebenfalls eine Stadt auf dem National Old Trails Highway. Um den Mojave River, über die alten Route 66 Städte Lenwood, Hodge, Helendale und Oro Grande geht es weiter auf die Interstate in Victorville. Der Weg führt Sie entlang geisterhafter Schatten und den Ruinen eines alten Speichers zwischen Hodge und Helendale.
Nach der Oro Grande, kreuzt die Route 66 den Mojave-Fluss über einer alten Stahl-Fachwerkbrücke. Diese wurde 1930 erbaut. Sie erreichen nun die Victorville. Die Stadt hatte ihren Durchbruch durch die Nachfrage von Zement. In der Glanzzeit der Route 66 hatte die Stadt genau den Glanz und Geschmack, nach dem Hollywood damals noch suchte. Viele alte B-Westernfilme wurden hier gedreht. Ein Wahrzeichen der Route 66 im Summit Inn ist Cajon Pass. Es ist das berühmte Tor nach San Bernardino und Kalifornien. Wüsten-Indianer sind auf diese Weise hierhergekommen und Jahrhunderte später folgten Bergleute und spanische sowie englische Entdecker. Im frühen 19. Jahrhundert war er das südliche Ende des Old Spanish Trail. 1861 baute man eine 12-Meilen lange Mautstraße durch den Pass. Sie verband San Bernardino und die Küstenstädte rund um die boomenden Bergbau-Gemeinden der Wüste. 1885 kam die Eisenbahn dazu. In den 20er Jahren wurden aus den damaligen Wanderwegen über den Cajon Pass Teile der Route 66. Diese alten Teile kann man in der Cleghorn Ausfahrt I-15 sehen. In diesem Bereich war die Route 66 die erste geteilte Straße der Vereinigten Staaten. Und es gibt dort noch mehr zu sehen. Fahren Sie daher langsam entlang der alten Reliquien, die sich zwischen den neuen Gebäuden verstecken.
Entlang dieser alten Strecke gibt es ein paar alte Motels und Cafés. Am interessantesten ist das Wigwam Motel. Gegründet wurde San Bernardino 1851 von Mormonenpionieren. Er wurde zu einem wichtigen Knotenpunkt der Eisenbahn und für Transporte nach Los Angeles. Es war ideal für die Zitrusproduktion. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden überall in der Landschaft Orangenhaine, von den Bergen bis zur Küste. Ein willkommener Anblick für Reisende der Route 66. Von Figueroa Street zum Sunset Boulevard und dann zum Santa Monica Boulevard folgen Sie dem letzten Stück der Route 66 zum Pazifischen Ozean. Hollywood, West Hollywood und Beverly Hills fahren Sie nach den Santa Monica Boulevard an. Schließlich endet die Route 66 in Santa Monica im Palisades Park und dem berühmten Santa Monica Pier am Pazifischen Ozean.

Zwei Übernachtungen in Ihrem gebuchten Hotel in Santa Monica.

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