Der Wilde Westen der USA - Kansas

Wenn man vom "Wilden Westen" spricht, kommt man nicht daran vorbei auch von Kansas zu sprechen. Denn hier begann einst die Geschichte der Cowboys und Indianer. Der Bundesstaat gilt bis heute als Zentrum der Viehzucht und ist bekannt für seine Landwirtschaft mit seinem Getreideanbau. Daher nennt man Kansas auch Brotkorb der USA. Auch abseits der USA hat der "Sunflower Staat", wie Kansas auch genannt wird, jede Menge zu bieten und beschert Besuchern mit seiner wilden Natur und tollen Städten ein unvergessliches Erlebnis.

Interessante Fakten zu Kansas

Quelle: Wikipedia

Die Hauptstadt von Kansas ist Topeka. Der Bundestaat ist 213.096 km² groß und hat eine Einwohnerzahl von 2.853.118 (Stand 2010). Kansas ist seit dem 29. Januar 1861 Mitglied der Vereinigten Staaten.

Kansas liegt in der Zeitzone: UTC-6/-5. Der Zeitunterschied beträgt demnach -7 Stunden. Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit liegt meist versetzt. Im Landesinneren spricht man von CST (Central Standard Time).

Die höchste Erhebung Kansas ist der Mount Sunflower mit seinen 1.231 m.

Landessprache: Amerikanisches Englisch, Währung: US-Dollar

Prärie im Westen, Wald im Osten - Die Landschaft Kansas

Kansas, das von dem Wort Kansa aus der Sprache der Sioux stammt, bedeutete so viel wie Volk des Südwindes. Der Bundesstaat grenzt im Norden an Nebraska, im Westen an Colorado und im Süden und Osten an die Route 66-Staaten Oklahoma und Missouri. Der Westen von Kansas besteht aus einem großen Präriegebiet, in dem einst Büffelherden lebten. Im sogenannten Central Plains werden bis heute Rinder gezüchtet und Weizen angebaut. Die Felder werden durch künstliche Bewässerung bewässert. Im Osten dagegen gibt es viel Wald und jede Menge Orte zum Entspannen im Grünen. So auch an den vielen Flüssen Kansas, wie dem Kansas River, Arkansas River und natürlich den Mississippi River. Der höchste Berg ist der Mount Sunflower (1231 m).

Wenig Niederschlag - Klima in Kansas

Das Klima in Kansas ist geprägt vom Kontinentalklima. So gibt es lange heiße Sommer mit wenig Niederschlag und kalte Winter. Im Sommer können Temperaturen bis zu 30° C erreicht werden, während es im Winter bis zu -5°C kalt werden kann. Das Wetter ist aufgrund des relativ flachen Landes sehr wechselhaft mit dramatischer Wetterentwicklung. Neben Oklahoma ist Kansas eines der größten Gebiete für Tornados mit starker Zerstörungskraft. Die beste Zeit für eine Reise nach Kansas ist von April bis Mai sowie September bis Oktober.

Große Städte und Westernatmosphäre

Kansas ist zwar dünn besiedelt, besitzt jedoch jede Menge große Städte. Topeka, die Hauptstadt, bietet jede Menge Geschichte zum Bundesstaat und war eine der ersten Städte mit Indoor-Regenwald. Die größte Stadt ist Wichita. Der Sunflower State bietet außerhalb der Städte einiges an Unterhaltung. Motorsportfreunde sollten den Kansas Speedway anschauen. Hier finden die bekannten NASCAR- und Indy-Rennen statt. Etwas Geschichte erhält man auch im Fort Riley, einer ehemaligen Militärbasis, die im 19. Jahrhundert als eine der Ersten an den Gefechten der Amerikaner mit den Indianern teilnahm. Wer etwas vom Westernflair der alten Tage spüren will, sollte sich die alten Westernstädte wie das Old Prairie Town at Ward-Meade Historic Site ansehen. Es besteht zum größten Teil noch aus dem Bauten des 19. Jahrhunderts. In den westlichen Landesteilen finden Reisende unendlich erscheinende Natur. Das Feuchtgebiet lädt zur Vogel- und Wildbeobachtung ein.

Die Geschichte des Sunflower States

Die ersten europäischen Besucher Kansas waren der spanische Konquistador Francisco Vásquez de Coronado. Er brachte 1541 die ersten Pferde nach Kansas. Infolgedessen zogen immer mehr der nördlichen Indianerstämme nach Kansas und verdrängten die dort ansässigen Indianer. Erst 1744 begann die Besiedlung des Staates mit dem Bau eines Handelspostens. Das Gebiet wurde ebenso wie Missouri verkauft und 1803 von den USA zurückgekauft. Kansas wurde jedoch zunächst kein Bundesstaat, sondern wurde zum Kansas Territory. Siedler erschlossen das Gebiet und der Staat wuchs immer mehr, obwohl er als unsicher galt. Schließlich fielen die „Border Ruffians“ 1855 von Missouri aus, in das Gebiet ein und zwangen den Staat zu einer sklavenfreien Regierung. Das wiederum führt zu blutigen Auseinandersetzungen. 1861 trat der Bundesstaat schließlich den USA bei und der Ausbau einer Bahnlinie begann. Kansas war zudem einer der ersten Bundesstaaten, die den Ausschank von alkoholischen Getränken verbot und einer der Letzten, der es wieder erlaubte.

Kapitol in Kansas
Weizenfeld in Kansas
Zug im Fort Riley