Albuquerque

Ein Land das verzaubert - New Mexico

New Mexico unterscheidet sich stark von den anderen Route 66-Staaten. Das Land hat nicht nur eine außergewöhnliche Landschaft, auch die Städte sind geprägt vom einstigen mexikanischen und spanischen Einfluss. Der Name New Mexicos kommt von den spanischen Eroberern. Diese bezeichneten das Land als Rio Grande. Der Bundesstaat wird auch Land of Enchantment, "Land der Verzauberung" genannt, zurecht, verzaubert New Mexico Reisende doch an jeder Ecke.

Interessante Fakten zu New Mexico

Quelle: Wikipedia

Santa Fe ist die Hauptstadt von New Mexico. Die Fläche des Bundestaates beträgt 314.915 km² und er hat 2.059.179 (Stand 2010) Einwohner. New Mexico ist seit dem 6. Januar 1912 Mitglied der Vereinigten Staaten.

New Mexico liegt in der Zeitzone: UTC-7/-6. Der Zeitunterschied beträgt demnach -8 Stunden. Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit liegt meist versetzt. Im Landesinneren spricht man von MST (Mountain Standard Time).

Der höchste Berg ist der Wheeler Peak mit seinen 4.013 m.

Landessprache: Amerikanisches Englisch, Währung: US-Dollar

Außergewöhnliche Landschaften 

New Mexico liegt auf einer Hochebene. Das nördliche Gebiet besteht aus Prärien, während von Südwesten ein Teil der Chihuahua-Wüste hineinragt. Einen Großteil des Landes nehmen jedoch die Rocky Mountains ein. Flüsse wie der Rio Grande und der Colorado River gelten als Lebensader in dem sehr trockenen Land. Aufgrund Lage auf der windabgewandten Seite des Gebirges gibt es in New Mexico wenig Niederschlag. Einzig in der Bergregion Santa Fes gibt es gerade im Winter viel Niederschlag in Form von Schnee. Für Wintersportler der perfekte Ort um die Pisten zu erkunden. Optisch ist New Mexico mehr als sehenswert. Die Mischung verschiedenster Gesteinsarten lassen die Berge in den unterschiedlichsten Farben leuchten. Die perfekte Umgebung für Reisende der Route 66.

Von Spanien geprägt

Bereits vor Beginn der Besiedelung durch die Europäer war New Mexico gerade entlang der Flüsse von Indianern besiedelt. Daher befindet sich die wohl älteste Siedlung der USA in New Mexico: Taos Pueblo.
Erst 1540 kamen die ersten Europäer ins Land. Spanische Eroberer wie Francisco Vásquez de Coronado durchquerten die Region auf der Suche nach den sieben goldenen Städten von Cibola. Es kam in der Folge immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Eroberern und den Indianern. Mit dem Gadsden-Kauf erwarben die USA New Mexico. Während des amerikanischen Bürgerkriegs stand New Mexico auf der Seite der Konföderierten, wurde jedoch mit der Schlacht am Glorieta-Pass Mitglied der Union. Nach dem Bürgerkrieg wurde die Viehzucht zu einem der wichtigsten Handelsfaktoren des Landes. 

Ungewöhnliche Bauten - faszinierende Städte

Allein, wenn man die Grenze von Texas nach New Mexico überquert, spürt man deutlich den Einfluss der spanischen Eroberer. Die lehmartigen Gebäude prägen diesen Bundestaat wie keinen andern. Entlang der Route 66 kommen Reisende nicht nur an herrlichen und ungewöhnlichen Landschaft vorbei, sondern auch an faszinierenden Städten die viel Geschichte erzählen. Die Hauptstadt Santa Fe verzaubert Reisende mit amerikanischer Kunst und rund 200 Galerien. Die Gebäude wurden größtenteils im Pueblo-Baustil (Putz aus Lehm, Sand und Mörtel) oder im Adobe-Baustil (Lehmziegel) erbaut. Die Metropole Albuquerque lädt Reisende mit einer Mischung aus spanischer Kleinstadt und Wolkenkratzer-Großstadt ein. 

Heißes, trockenes Klima

Das Klima New Mexicos ist geprägt durch die Rocky Mountains. Auf der windabgewandten Seite gibt es wenig Niederschlag und die Sommer sind sehr heiß. Nicht selten erreichen die Temperaturen hier Werte von über 30°C. Im Winter dagegen wird es besonders in den Hochebenen sehr kalt und nicht selten schneit es. Daher empfiehlt es sich im Frühling oder Herbst New Mexico zu besuchen. Dann ist es weder zu heiß, noch zu kalt.

Typisches New Mexico Haus
Blue Swallow Motel an der Route 66
Santa Fe