Bundestaat der Route 66 Reisenden - Oklahoma

Oklahoma, auch „Sooner State“ genannt, bietet beste Wild-West-Romantik im einstigen Idianerland. Spüren Sie den alten Pioniergeist der Siedler in Oklahoma. Der Bundestaat hat eine interessante Mischung aus tiefgrünen Wäldern im Osten und Prärieland mit Steppengras im Norden. Eindrucksvolle Städte mit ihrer Architektur zeigen noch viel von der Historie des Landes. Route 66-Reisende erleben das echte Freiheitsgefühl in den urigen Motels und Diners. Das Angebot an verschiedenen Festivals, Sport und Freizeitangeboten ist riesig.

Interessante Fakten zu Oklahoma

Quelle: Wikipedia

Die Hauptstadt von Oklahoma ist Oklahoma City. Der Bundesstaat besitzt eine Fläche von 181.035 km² und hat eine Einwohnerzahl von 3.75.035 (Stand 2010). Seit dem 16. November 1907 ist Oklahoma Mitglied der Vereinigten Staaten.

Oklahoma liegt in der Zeitzone: UTC-6/-5. Der Zeitunterschied beträgt demnach -7 Stunden. Die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit liegt meist versetzt. Im Landesinneren spricht man von CST (Central Standard Time).

Der höchste Punkt ist der 1.516 m hohe Black Mesa.

Landessprache: Amerikanisches Englisch, Währung: US-Dollar

Land des roten Mannes - Oklahoma

Der Name Oklahoma stammt aus der Sprache der Choctaw-Indianer: okla bedeutet in Ihrer Sprache Mensch und humma rot. Übersetzt heißt Oklahoma daher so viel wie "Das Land des roten Mannes", was eigentlich ganz zutreffend ist, ist der Bundesstaat doch eines der größten Gebiete für Indianer gewesen. Noch heute besteht der größte Teil der Bevölkerung Oklahomas, wie auch Kaliforniens, aus Nachkommen der Indianer.

Mischung aus Flora und Fauna

Oklahoma grenzt an die Bundestaaten Arkansas und Colorado sowie die Route 66-Staaten Kansas und Missouri. Geologisch besteht der größte Teil Oklahomas aus einem zentralen Tiefland, dem Osage Plains. Auch Ausläufer des Ozark-Plateaus aus Missouri sind hier zu finden. Tiefe Schluchten prägen die Region, die von unzähligen Flüssen wie dem Mississippi, dem Washita River und dem Atchafalaya River umgeben ist. Der Osten besteht zum größten Teil aus vielen Waldgebieten in denen man eine beeindruckende Flora und Fauna findet. Der Chickasaw National Recreation Area ist nur einer der vielen Nationalparks die sich in Oklahoma befinden und in denen Besucher wandern gehen können. Der Nordwesten ist größtenteils Prärieland.

Klima in Oklahoma 

Grund für die vielen grünen Naturgebiete ist das subtropische Klima im Süden und Osten. Die Winter sind hier meist sehr mild, die Sommer dagegen feucht und heiß mit viel Niederschlag. Nicht selten gibt es im Sommer Temperaturen über 30 °C und im Winter bleiben die Temperaturen um die 0 Grad. Der Norden Oklahomas ist geprägt von einem Kontinentalklima mit heißen Sommern wie im Süden und kalten Wintern mit Nachtfrösten. Hier können die Temperaturen gerne mal bei -5° und -10 ° C liegen. Die beste Reisezeit ist von April bis September.

Der Oklahoma Land Run

Oklahoma gehörte zum Gebiet der des Louisiana Purchase, bei dem die USA Länder wie Oklahoma von Frankreich abkaufte. Mit dem Gebiet konnten die USA zunächst nichts anfangen und wiesen es zunächst den Indianerstämmen der Muskogee, der Seminolen, der Cherokee, der Choctaw und der Chickasaw zu. Diese wurden aus den östlichen Staaten vertrieben und fanden hier eine neue Heimat. Auch war es Siedlern aus den europäischen Ländern verboten sich in den Gebieten anzusiedeln. Jedoch hielten sich nur wenige Siedler daran und die Regierung wurde dazu gezwungen Verhandlungen mit den Indianern einzugehen. 1889 wurde das Land den Europäern frei gegeben. Folge war der „Oklahoma Land Run“. Quasi über Nacht entstanden Orte wie Oklahoma City und Tula. Einige der Siedler hatten bereits vor Freigabe der Gebiete ihr Land "abgesteckt". Deshalb nannte man diese Siedler Sooners (engl. soon = früh) und Oklahoma erhielt den Beinamen Sooners State. 1907 trat Oklahoma den Vereinigten Staaten bei. Mit der Entdeckung des Erdöls gelang Oklahoma der endgültige Aufschwung.

Eine Stadt die begeistert

Oklahoma ist eine Stadt der Geschichte und Historie. Mit seinen über 300 Museen, vielen Nationalparks und verschiedenen Festivals hat der Sooners State jede Menge zu bieten. Gerade Route 66-Reisende können besonders in Oklahoma City viel erleben. Die Stadt entstand mit dem „Oklahoma Land Run“ quasi über Nacht. Museen wie das Oklahoma City National Memorial Museum bringen Besuchern die Stadtgeschichte näher. Pferdebegeisterte finden Ihren Spaß bei den Pferdeshows die regelmäßig stattfinden. Richtigen Western-Spaß kann man im Vergnügungsparks Frontier City erleben. Entlang der Route 66 erfahren Reisende auf der 640 km langen Strecke jede Menge Wissenswertes in den Museen entlang der Strecke. Zudem lässt es sich hervorragend in einem der urigen Diners speisen.

Sehenswürdigkeiten entlang der Route 66

Die Route 66 führt direkt durch die Städte Tulsa und Oklahoma. Damit erwarten Reisende jede Menge Sehenswürdigkeiten. mit beeindruckender Architektur, großartigen Museen und einer spannenden Geschichte des „Sooner State“.

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