Chicago

Großartige Städte, urige Motels - Spannende Route 66

Chicago 

Buckingham Fountain

Der Buckingham-Brunnen, ein Springbrunnen, liegt im Grand Park Chicagos. Entworfen wurde er von Edward H. Bennet. Die Skulpturen stammen von Jacques Lambert. Als Inspiration für den Brunnen diente der Latone-Brunnen aus den Gärten des Schloss Versailles. Benannt wurde er nach Kate Buckingham, die für den Bau eine Million Dollar spendete. Eingeweiht wurde er 1927. Er befindet sich direkt am Lake Michigan. Die Skulpturen in Form von Seepferdchen sind aus Bronze im Art déco-Stil. Sie präsentieren die vier Bundesstaaten, die an den Lake Michigan grenzen. Der Brunnen verbraucht bis zu 5,7 Millionen Liter Wasser und besitzt über 800 Lichter. Die Fontäne spritzt 50 m hoch. Hier beginnt auch die Route 66.

Adler-Planetarium 

Das Adler-Planetarium gehört zusammen mit dem Astronomie-Museum zu den größten Attraktionen Chicagos. Es wurde 1930 erbaut, dank des Unternehmers Max Adler. Es liegt unmittelbar am Lake Michigan, in der Nähe des Shedd-Aquariums. 1987 wurde das Adler-Planetarium National im Register of Historic Places aufgenommen. Das Planetarium zeigt zahlreiche Exponate zum Thema Weltraum, Planetensysteme und sogar aktuelle Forschungen. Besucher können sich die historischen Instrumente ansehen oder in einem der beiden Theater an einer Lasershow teilnehmen. Auch eine Flugsimulation ist möglich.

Willis Tower

Das höchste Gebäude in Chicago ist der Willis Tower. Erbaut wurde er 1970 im Auftrag des Sears Konzern. Der ursprüngliche Name lautet deshalb Sears Tower. Das Gebäude ist 442 Meter hoch. 2009 wurde das Gebäude in Willis Tower unbenannt, da die Willis Group Holdings rund 13.000 Quadratmeter Bürofläche gemietet hat. Besucher können die in 412 Meter hoch gelegene Besucherplattform besuchen. Gegen Eintritt hat man die Möglichkeit bis zu 80 km weit zu sehen. An der Westseite des Gebäudes befinden sich drei geschlossene Glasbalkone, mit denen man 412 m in die Tiefe blicken kann.

Magnificent Mile

Die Magnificent Mile ist eine Einkaufsstraße in Chicago und liegt zwischen dem Chicago River und dem Lake Shore Drive. Die Straße ist ein breiter Boulevard mit vielen, exklusiven Geschäften, die jedes Shoppingherz höherschlagen lässt. Luxusgeschäfte wie Bloomingdale's, Tiffany & Co und Louis Vuitton sind hier zu finden. Das 900 North Michigan Shops und der Water Tower Place sind riesige Gebäude mit vielen Einzelhändlern, Theatern und Restaurants. Der Anfang der Straße begann mit dem Bau der Michigan Avenue Bridge im Jahr 1920. Aus der damaligen Wohnstraße wurde nach und nach eine Geschäftsmeile umsäumt von Wolkenkratzern.

Springfield

Illinois State Capitol

Mit der Verlegung der Hauptstadt von Kaskaskia nach Springfield brauchte Illinois auch ein neues Capitol. Das Illinois State Capitol wurde zwischen 1868 und 1888 erbaut und kostete rund 4.500.000 Dollar. Das Gebäude hat einen Kuppelturm mit einer Höhe von 110 m. Damit ist es das höchste Kapitol der USA, das kein Hochhaus ist. Besucher können die einzigartige Kuppel besichtigen, die die Geschichte Illinois abbildet. Der Fries besteht aus Gips, dessen Anstrich wie Bronze aussieht.

Lincoln Home National Historic Site

Das historische Gebäude in dem einst Abraham Lincoln lebte, wurde 1844 von ihm und seiner Frau Mary Todd gekauft. Hier wurden unter anderem seine vier Söhne geboren. Das Haus befindet sich an der 8. Ecke der Jackson Street und verfügt über zwölf Zimmer auf zwei Etagen. 1887 spendete Robert Todd Lincoln das Familienhaus dem Staat Illinois. Allerdings nur unter der Bedingung das das Haus stets gut gepflegt wird. Das Gebäude wurde in die National Register of Historic Places aufgenommen. Bei einer geführten Tour können Besucher mehr über das Leben und Wirken der Lincolns erfahren.

Litchfield

Ariston Cafe

Das Ariston Cafe ist eines der ältesten Restaurants entlang der Route 66. Es wurde 2006 in das US-amerikanische Register für historische Stätten aufgenommen. Ariston Cafe wurde 1935 von den Gastronomen Pete Adam und Tom Cokinos erbaut. Das Cafe hat zwar keinen besonderen, architektonischen Stil, fasziniert aber dennoch mit seinem einfachen Charme. Im Inneren kann man den populären Art déco-Stil entdecken. Bekanntestes Merkmal ist die an der Außenfassade befestigte Brüstungswand mit feinen Ziegelarbeiten. Route 66-Reisende sollten sich die Zeit nehmen das herrliche Schmuckstück entlang ihrer Reise zu besuchen oder den ein oder anderen Kaffee trinken.

St. Louis

Gateway Arch

Das auffälligste Wahrzeichen in St. Louis ist wohl der 192 Meter hohe Metallbogen: Der Gateway Arch. Das Gebilde wurde 1965 im Rahmen des Jefferson National Expansion Memorial, eröffnet. Die Gedänkstätte soll an die historischen Ereignisse des Bundestaates und der Stadt erinnern. Neben zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten ist besonders das Gateway Arch auffällig. Der riesige Torbogen ist aus Eisen und Beton, mit rostfreiem Stahl überzogen. Im Schlussstein wurde eine Zeitkapsel eingelassen. Sie enthält unter anderem die Unterschriften von 762.000 Schülern aus St. Louis Gateway. Unterhalb des Bogens befindet sich das Besucherzentrum, in dem Reisende mehr Informationen zum Gateway Arch finden.

Saint Louis Art Museum

Eines der wichtigsten Museen in St. Louis ist das Saint Louis Art Museum. Das dreistöckige Gebäude befindet sich im Forest Park. Der Eintritt ist kostenlos. Neben wechselnden Ausstellung zeigt das Museum über 30.000 Kunstwerke zeitgenössischer, asiatischer, amerikanischer und moderner Kunst. Auch Kunstwerke von Monet, Picasso, Giambattista Pittoni und Van Gogh sind zu sehen. Das Gebäude wurde 1879 als Saint Louis Schule und Museum of Fine Arts gegründet.

Saint Louis Science Center

Das Saint Louis Science Center wurde 1963 als Planetarium gegründet. Zum Center gehören unter anderem ein Wissenschaftsmuseum und das Planetarium. Es liegt am östlichen Ende des Forest Park. Auf mehr als 28.000 m² werden mehr als 750 Exponate gezeigt. Das Planetarium wurde 1963 erbaut. Das Besondere ist die dünne und hyperboloidische Struktur des Gebäudes. Denn anders als vergleichbare Planetarien ist das Gebäude nicht rund, sondern sieht aus wie eine auf den Kopf stehende japanische Schale. Außerdem gibt es seit 1997 ein weiteres Gebäude in denen sich Unterrichtsräume für Gruppenveranstaltungen befinden. Sehenswert sind die Shows über die Titanc und Body Worlds.

Springfield (Missouri)

Abou-Ben-Adhem-Shrine Moschee

Die Abou-Ben-Adhem-Shrine Moschee wurde 1923 gebaut. Optisch gleicht es weniger den typischen Moscheen. Das Gebäude ist architektonisch eine Mischung aus arabischem Design gemischt mit amerikanischem Stil. Es befindet sich in der St. Louis Street. Das Gebäude ist in Besitz der Abou Ben Adhem Shriners und war jahrelang Schauplatz des jährlichen Shrine Circus. Im fünfstöckigen Gebäude befindet sich ein großes Auditorium. Es wurde 1982 in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Pythian Castle

Das Pythian Castle wurde 1913 von Knights of Pythias erbaut. Das Fundament und die Fassade bestehen aus "Carthage Stone" einer äußerst harten Kalksteinsorte. Die Innenwände sind aus geschichteten, hohlen "Pyrobar Blocks". In dem Gebäude befinden sich ein Tagesraum, Ball- und Speisesaal und unzählige Zimmer für Kinder, Eltern und Gemeinschaftsräume. Zudem gibt es ein Theater mit Fahrkartenschalter. Heute ist das Gebäude wieder in Privatbesitzt und für die Öffentlichkeit zugänglich. Besondere Events wie Hochzeiten, Krimiabende und Firmenfeiern finden hier regelmäßig statt.

Walnut Street Historic District

Die Walnut Street ist ein historisches Viertel der Stadt. Das Besondere sind die mehr 150 Gebäude mit ihren herrlichen Ziegel-, Gips- oder Steinfassaden. Es wurde 1985 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Besucher sollten sich von der faszinierenden Architektur verzaubern lassen, die ihre ganz besonderen Geschichten erzählt.

Tulsa

Philbrook Museum of Art

Das Philbrook Museum of Art wurde 1939 unter der Leitung des ersten Direktors, Eugene Kingman eröffnet. Das Museum ist im eigentlich eine Villa im italienische Renaissance Stil und war das Zuhause des Ölpioniers Waite Phillips. Erbaut wurde sie 1926. Das dreistöckige Gebäude wurde aus Stahl gebaut. Die Fassade besteht aus Stuck mit einzigartigen Kalkstein-Verzierungen. Zudem gibt es rund um das Gebäude einen 93.000 m² großen Garten. Die Ausstellung umfasst eine umfangreiche Sammlung an afrikanischer, asiatischer und antiker Kunst, Töpferwaren und Korbwaren. Das Museum hat täglich, außer Montag und Dienstag, geöffnet.

Oklahoma City

Oklahoma City National Memorial

Das Oklahoma City National Memorial ist eine Gedenkstätte an die Opfer, Überlebenden und Retter der Bombenanschläge im April 1998. Die Stätte befindet sich in inmitten der der Stadt, an dem Ort an dem einst das Alfred P. Murrah Federal Building stand. Es wurde im National Register of Historic Places aufgenommen. 2000 wurde es feierlich eingeweiht. Entlang der Gedenkstätte befinden sich große und kleine Mahnmale, wie das The Gates of Time oder das Feld der leeren Stühle das diejenigen Repräseniteren sollen, die Ihr Leben verloren haben. 

Science Museum Oklahoma 

Das Science Museum Oklahoma beherbergt unter anderem das Kirkpatrick Planetarium. Gegründet wurde das Museum als Kirkpatrick Planetarium. Auf rund 350.000 m² können Besucher in faszinierende Welten aus Kunst und Weltraum eintauchen. So können Besucher erfahren wie es ist mit einer Legasthenie zu leben. Kinder lernen in der "CurioCity" auf spielerische Weise die Welt der Wissenschaft kennen. Im Kirkpatrick-Planetarium erfahren Besucher mehr über den Weltraum, Sterne und Planeten. Besucher können im Weltraumladen ausgiebig nach einem Souvenir stöbern. Das Museum hat täglich geöffnet.

Oklahoma History Center

Das Oklahoma History Center präsentiert auf eindrucksvolle Weise die Geschichte Oklahomas. Das Gebäude befindet sich auf einem 18 Hektar großen Gebäude. Das Museum öffnete 2005 seine Tore. Das Center beherbergt unterschiedliche Galerien mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Die ONEOK Gallery stellt Artefakte, Kunst, und Fotos über die Indianerstämme Oklahomas dar. In der Noble Foundation Gallery erhalten Besucher Einblicke zur Bildung, Wirtschaft und Politik des Bundestaates. Das Center hat Dienstag bis Samstag geöffnet.

Shamrock

U-Drop Inn

Das U-Drop Inn liegt direkt an der Route 66. Das Gebäude wurde von JC Berry entworfen. Er ließ sich dabei von dem Bild eines im Boden steckenden Nagels inspirieren. Das Gebäude ist ein sehr ungewöhnliches Beispiel für die Anwen Art déco-Architektur. Das Restaurant hat zwei Türme mit Keramikfließen bedeckt und typischen Neonlichtern. Das Gebäude an sich besteht aus eigentlich zwei Gebäuden: Der "Tower Station" Tankstelle und dem "U-Drop Inn", ein Café. Leider verfiel es mit dem Abstieg der Route 66. Dennoch wurde es im National Register of Historic Places aufgenommen. Dadurch erhielt die Stadt die Möglichkeit, das alte Gebäude in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Übrigens taucht das Gebäude auch im Disney Animationsfilm "Cars" auf. Hier diente es als Inspiration der Karosseriewerkstatt der Figur Ramone. 

Amarillo

Cadillac Ranch

Die Cadillac Ranch ist ein künstlerischer Ort im Potter County. Das Kunstwerk zeigt mehrere Cadillacs die im Feld stecken. Diese sind über und über mit Graffitis bemalt. Besucher dürfen hier ebenfalls ihre Spuren hinterlassen. Die Autos werden regelmäßig übermalt um Platz für neue Kunst zu schaffen. Das Kunstwerk soll die amerikanische und deutsche Popkultur wiederspiegeln. "Erbaut" wurde es 1974 von der Künstlergruppe Ant Farm aus San Francisco. Die Cadillacs stammen aus den Baujahren 1948 bis 1963.

Tucumcari

Blue Swallow Motel

Das Blue Swallow Motel ist ein berühmtes Motel entlang der Route 66. Das Besondere sind die rosafarbenen Stuckwände, mit Muscheldesign und stufenförmiger Brüstung. Zwischen den Zimmern der Reisenden befinden sich die Garagen, in denen Reisende ihr Fahrzeug unterbringen können. Das Motel wurde 1941 eröffnet. Es ist eines der am längsten betriebenen Motels entlang der Route 66. Die Neonbeschilderung des Motels wurde mit "TV" und "100% Refrigerated Air" plakatiert. Die Beschilderung taucht auch im Film "Cars" auf. 1998 wurde es renoviert. Die Zimmer bieten echtes Vintage-Flair. Es wird auch als "Das letzte, beste und freundlichste der alten Motels" bezeichnet. 

Cactus Motor Lodge

Die Cactus Motor Lodge befand sich an der legendären Route 66. Erbaut wurde das Motel 1941 von IE und Edna Perry und besteht aus drei Gebäudeteilen die eine U-Form bilden. Früher befand sich in dem Hotel ein Tanzsaal. Ein späterer Besitzer fügte dem Gebäude eine Kunststeinfassade hinzu. Leider ging das Motel zusammen mit der Route 66 unter und aus dem Grundstück wurde ein Wohnmobilpark. Das berühmte Neonschild wurde 2018 in einen Park mit Neonschildern verlegt. Das Motel wurde 2006 in das National Register of Historic Places aufgenommen.

Santa Fe

New Mexico Museum of Art

Das New Mexico Museum of Art ist eines der ältesten Museen im Bundesstaat New Mexico. Das Gebäude wurde von Isaac Rapp im Jahr 1917 erbaut. Es ist ein Beispiel für die Pueblo Revival-Stil-Architektur, die bedeutend für diese Region ist. Die Kunstsammlung umfasst über 20.000 Gemälde, Fotografien, Skulpturen, Drucke, Zeichnungen und Mixed-Media-Werke. Im St. Francis Auditorium können Besucher verschiedene kulturelle und musikalische Organisationen finden. Das Museum hat Dienstag bis Sonntag geöffnet.

Georgia O'Keeffe Museum

Das Georgia O'Keeffe Museum beschäftigt sich mit den Künsten Georgia O'Keeffe, ihrem Leben und Werken. Das Museum wurde 1995 von Anne Windfohr Marion und John L. Marion gegründet. Zur Ausstellungen gehören die Kunstwerke von Georgia O'Keeffe, die von innovativen Abstraktionen über Blumen-, Schädel- zu Landschaftsbildern reichen. Auch Bilder von architektonischen Formen und Felsen, Muscheln und Bäumen sind vorhanden.

Albuquerque

Occidental Life Building

Das Occidental Life Building ist ein Gebäude im venezianischen Gotik-Revival-Baustil und erinnert stark an den Dogenpalast in Venedig. Das Gebäude wurde 1917 von Henry C. Trost erbaut. Durch einen Brand 1933 wurde das Gebäude bis auf die Außenmauern zerstört. Das Gebäude wurde wieder aufgebaut und man nutzte die Gelegenheit um die Dachlinie umzugestalten. Das Besondere an dem Gebäude ist die weiße Fassade mit venezianischen Gotikbögen und Vierpassfenstern. 1978 wurde das Gebäude in das National Register of Historic Places aufgenommen. 

Petroglyph National Monument

Das Petroglyph National Monument ist ein Schutzgebiet. Hier befinden sich neben vulkanischen Landschaften und Halbwüsten auch die Ruinen prähistorischer, indianischer Siedlungen. Das Gebiet wurde 1990 als National Monument aufgenommen. Am Stadtrand von Albuquerque steigen die Klippen der West Mesa aus dem Tal des Rio Grande auf. Das Gestein besteht hier überwiegend aus Basalt. In diesem Gebiet fand man verschiedene Kunststücke, Haushaltswaren und Schmuckstücke der Pueblo-Kultur. Besucher können die einzigartige Faszination dieses Gebietes erkunden und selbst eintauchen in die Welt der Pueblo-Kultur.

Flagstaff

Grand Canyon

Nicht weit von Flagstaff befindet sich der weltberühmte Grand Canyon. Die 450 Kilometer lange Schlucht entstand vor Million von Jahren durch den Colorado River der sich nach und nach in das Colorado-Plateau gegraben hat. Er zählt zu den großen Naturwundern der Erde. Besucher können an verschiedenen Aktionen teilnehmen. An den vielen Aussichtspunkten können Reisende sich einen genauen Überblick über den Grand Canyon verschaffen. Naturliebhaber und Abenteurer sollten die Möglichkeit nutzen an einer der vielen Wanderungen teilzunehmen. Einige Wanderungen sind sogar mit Übernachtungen. Wer sehen will wie sich der Colorado River durch das Gestein gegraben hat, sollte an einer Bootsfahrt teilnehmen. In jedem Fall ist der Grand Canyon ein unvergessliches Erlebnis.

Seligman

Delgadillo's Snow Cap Drive-In

Das Delgadillo's Snow Cap Drive-In ist ein historisches Restaurant an der Route 66. Erbaut wurde das Drive-In 1953 von Juan Delgadillo. Um ein bisschen Aufmerksamkeit zu gewinnen schnitt Juan Delgadillo das Dach eines Chevrolet- Hardtops ab und schmückte das Auto mit Farbe, Hörnern und verschiedenen Emblemen und sogar einem künstlichen Weihnachtsbaum im Heck. Das Delgadillo einen allgemein seltsamen Humor hatte, sieht man noch heute an verschiedenen Stellen. So informiert ein Neonschild im Fenster Reisende mit einem "Sorry wir sind offen" über die Öffnungszeiten. Auch die Tür zur Theke ist kunstvoll mit Knöpfen verschönert. Nur der rechte öffnet die Tür. Übrigens kommt neben Juan Delgadillo auch sein Bruder Angel Delgadillo im Abspann des Films "Cars" vor. Reisende der Route 66 sollten sich unbedingt die Zeit nehmen hier einen Stopp einzulegen. Hier bekommt man typisch amerikanisches Essen in einer witzigen und verrückten Umgebung.

Kingman

Route 66 Museum im Powerhouse

Das Route 66 Museum im Powerhouse wurde im Mai 2001 eröffnet und widmet sich der Geschichte der Route 66. Es wird von der Mohave Pioneers Historical Society betrieben. Fotos, Wandgemälde und Dioramen zeigen Besuchern mehr über die einst prachtvolle Straße und man kann zudem auf den Spuren der amerikanischen Ureinwohner wandern. Oder Sie können zusammen mit den Siedlern nach Westen über die ersten Bundeswagonstraßen fahren. Die Austellung ist in einem geschichtsträchtigen Gebäude untergebracht das einst Teil der Route 66 war, der Desert Power & Light Company. 

Needles

Wagon Wheel

Hausgemachtes Essen inmitten der historischen Atmosphäre der Routet 66 findet man im Wagon Wheel, einem kleinen aber feinen Diner an der berühmten Mother Road. Das Restaurant ist besonders bei Truckern bliebt, zählt doch zu den Spezialitäten des Haus ein echtes und zartes Rindersteak und das Chicken Fried Steak. Das Gebäude wurde in den 50er Jahren im Western-Look erbaut. Seine leuchtend gelbe Farbe dürfte wohl kaum zu übersehen sein. Als Route 66 Reisende sollten Sie daher unbedingt einen Stopp einlegen und eines der herrlichen Gerichte ausprobieren.

Barstow

Route 66 Mother Road Museum

Das Route 66 Mother Road Museum in Barstow wurde 2000 eingeweiht. Es zeigt eine umfangreiche Sammlung aus historischen Artefakten und Fotos der Route 66 sowie der Gegend rund um die Mojave-Wüste. Dabei können Besucher mehr aus der Zeit der Route 66, den einstigen Pionierwegen, dem Bau der Eisenbahn und zu den verschiedenen Unternehmen erfahren. 2003 wurde das Museum als "Roadside Attraction" ausgezeichnet. Das Museum hat Freitag bis Sonntag geöffnet.

Santa Monica

Santa Monica Pier

Wenn die Reise auf der Route 66 endet sollte man unbedingt den Santa Monica Pier besuchen. Er wurde aus einem langen und schmalen Pier, dem Municipal Pier und dem breiten Pleasure Pier erbaut. Der Municipal Pier eröffnete 1909 und diente ursprünglich dafür die Abwasserrohr hinter die Brandung des Meeres zu leiten. Der 1916 eröffnete der Pleasure. Der Santa Monica Pier beherbergt den Pacific Park Vergnügungspark, den man schon anhand des gewaltigen Riesenrades erkennen kann. Zudem gibt es ein Karussell mit historischen Pferden, ein Aquarium und diverse Geschäfte.

Los Angeles

Beverly Hills

Die "Stadt" Beverly Hills in Los Angeles sollte jeder Reisende der Route 66 gesehen haben. Das Gebiet ist komplett von West Hollywood und Los Angeles umgeben. Den eigentlich ist Beverly Hills kein Stadtteil, sondern eine Stadt. Doch aufgrund seiner Lage inmitten der Metropole wird er gerne als Stadtteil bezeichnet. Beverly Hills ist bekannt durch seine prachtvollen Gärten und eleganten Häusern. Die Straßen sind von Palmen gesäumt. Bei einer Fahrt durch die Straßen bekommt man ein Gefühl von Hollywood, zumal dieser Ort oft als Filmkulisse verwendet wird. Daneben befinden sich hier erstklassige Hotels, wie das berühmte The Beverly Hills Hotel, Restaurants und viele Läden die jedes Shoppingherz höherschlagen lassen. Nicht selten trifft man hier auch auf Promis.

Los Angeles County Museum of Art

Kunst in Los Angeles kann man besonders im Los Angeles County Museum of Art finden. Es wurde 1910 gegründet und liegt direkt am Wilshire Boulevard. Die Sammlung umfasst 130.000 Werke von der Antike bis zu Gegenwart. Es ist das größte Museum der USA westlich von Chicago. Die Sammlung umfasst besonders Werke zur amerikanischen, islamischen und koreanischen Kunst. Kinder können sich in der Boone Children's Gallery in der Kunst der Pinselmalerei austoben. Das Material wird von den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt. Das Museum hat täglich von Montag bis Sonntag geöffnet. Erwachsene zahlen einen Eintritt von 20$ und Kinder unter 17 Jahren dürfen kostenlos hinein.

Crystal Cathedral

Einst war die Crystal Cathedral das Kirchengebäude einer bekannten Kirchengemeinde, der Crystal Cathedral Ministries. Das Gebäude wurde 1977 bis 1980 von Philip Johnson errichtet. Dieser ergänzte die bereits errichteten Gebäude. Das Gebäude besteht aus einem Sternen-Grundriss, einer 142 Meter langen Stahlkonstruktion und 10.000 Glasfenstern. Um auch stärkere Erdbeben zu überstehen, die in Kalifornien üblich sind, wurden die Gläser nicht fest montiert, sondern mit einer Silikonverbindung in die Rahmen eingelassen. Von außen sind die Gläser verspiegelt, von innen sind sie durchsichtig. Im Inneren befindet sich eine der berühmten Hazel-Wright-Orgel. Besucher können die Crystal Cathedral besichtigen und sich von der besonderen Atmosphäre verzaubern lassen.